Am vergangenen Wochenende fand eine unheimliche Serie ihre Fortsetzung: Auch im achten Anlauf konnte der FC Aarau nicht gewinnen, wenn der Gegner Lausanne, Servette oder Winterthur hiess. Gegen das Spitzentrio schauten bislang vier Remis heraus – drei gegen Lausanne, eines gegen Servette. Gegen Winterthur gab es in beiden Vorrunden-Duellen keinen Punkt (1:3; 2:3).

Und nun kommt es am Sonntag zum dritten Aufeinandertreffen mit Winterthur. Die folgende Prognose drängt sich auf: Auf der Schützenwiese muss die Negativ-Serie gegen die Spitzenmannschaften ein Ende nehmen.

Der FCA braucht drei Punkte, um den Barrage-Traum am Leben zu halten. Damit würde das Team von Patrick Rahmen den Rückstand auf die drittklassierten Zürcher auf zwei Punkte verringern und könnte mit idealen Aussichten auf das letzte Saisonviertel in die Länderspielpause gehen.

Doch aufgepasst: Ausgerechnet zwei Ex-Aarauer sorgen beim Überraschungsteam Winterthur für die Musik. Davide Callà (34) und Luca Radice (31) erleben auf der Schützenwiese ihren zweiten Frühling und führen die interne Skorerliste an. FCA-Aufstiegsheld Davide Callà schoss seine Ex-Mannschaft bereits am zweiten Spieltag mit zwei Treffern quasi im Alleingang ab.

Für die Winterthurer ist das Mitmischen an der Tabellenspitze alles andere als ein schöner Nebeneffekt: Sie haben ihre Aufstiegs-Ambitionen mit dem Einreichen der Lizenz für die Super League untermauert – so wie übrigens auch der FC Aarau.