Eishockey
«Es war schon schlimmer mit Arno»

Der Dintiker Robin Grossmann spielt mit Davos im Playoff-Final. Er sagt, wie die Kloten Flyers zu schlagen sind und sagt, warum er immer weniger Zusammenstösse mit seinem Trainer Arno Del Curto hat.

Marcel Kuchta
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Der Dintiker Robin Grossmann bestreitet den Playoff-Final mit dem HCD

Der Dintiker Robin Grossmann bestreitet den Playoff-Final mit dem HCD

Keystone

Robin Grossmann, der HCD hat inzwischen 16-mal in Serie gewonnen. Wer soll Euch noch bremsen?

Robin Grossmann: Das können nur noch die Kloten Flyers schaffen (lacht).

Aber wie?

Wenn wir sie nicht mehr unter Druck setzen und sie Ihr Spiel entfalten lassen. Und man darf nicht vergessen: Kloten gewann in den Playoffs 2009 auch neunmal in Serie – am Ende wurden doch wir Meister.

Aber im Prinzip könnt Ihr Euch ja nur noch selbst schlagen, oder?

Das ist vermutlich schon so.

Wie sind Sie mit Ihren eigenen Leistungen bisher zufrieden?

So weit nicht schlecht. Im ersten Finalspiel war zwar nicht alles gut, aber in den Halbfinalspielen gegen Zug konnte ich auch in der Offensive den einen oder anderen Akzent setzen.

Wo haben Sie die grössten Fortschritte gemacht?

Ich denke, vor allem im Defensivverhalten. Das heisst, dass ich generell mein Stellungsspiel verbessern konnte und auch den sicheren ersten Pass aus der Verteidigung heraus spielen kann.

Das heisst also, dass Sie immer weniger Zusammenstösse mit Ihrem Trainer Arno Del Curto haben?

Sagen wir es mal so: Es war schon schlimmer (lacht). Aber ich brauche das.

Was kritisiert er an Ihrem Spiel?

Dass ich zwischendurch ein wenig nonchalant agiere. Das heisst, dass ich zu zögerlich zum Puck gehe und den ersten Pass nicht schnell spiele.

Kritisiert Del Curto auch jetzt noch, angesichts Ihrer unheimlichen Siegesserie?

Sie dürfen sich gerne mal in die Garderobe setzten und zuhören, wenn er loslegt. (lacht) Wir spielen noch lange nicht so, wie wir es könnten.

Ist für Sie die Eishockey-WM in der Slowakei ein Thema?

Klar würde ich gerne dort mitspielen. Ich habe von Nationaltrainer Sean Simpson seit dem ersten Zusammenzug im vergangenen Oktober aber nichts mehr gehört.