Zukunftsplanung

Erster Neuzugang für die nächste Saison: Der FC Aarau verpflichtet US-Söldner Jérôme Thiesson

Jérôme Thiesson spielt ab Sommer 2019 für den FC Aarau

Jérôme Thiesson spielt ab Sommer 2019 für den FC Aarau

Mannschaft und Trainer des FC Aarau fokussieren sich auf den Rückrundenauftakt am 1. Februar gegen Wil. Sportchef Sandro Burki hingegen denkt langfristig, die Planungen für die Saison 2019/20 laufen bereits auf Hochtouren. 

In diesen Tagen hat Burki den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet: Jérôme Thiesson. Der Vertrag ist zwar noch nicht unterschrieben. Aber gemäss "AZ"-Informationen stimmt, was "Nau" am Dienstag vermeldete: Der 31-jährige Thiesson wird sich ab Juni 2019 bis Juni 2021 an den FC Aarau binden.

2017 und 2018 spielte Thiesson in den USA für Minnesota United

2017 und 2018 spielte Thiesson in den USA für Minnesota United

Bis dahin wird er die Rückrunde beim FCA-Ligakonkurrenten FC Rapperswil-Jona bestreiten - mit Genehmigung des FC Aarau. Aus finanziellen Gründen und weil das Transferguthaben des FC Aarau seit der Verpflichtung von Markus Neumayr aufgebraucht ist, kommt Thiesson nicht bereits jetzt nach Aarau.

Der Zürcher machte sich in der Super League einen Namen als vielseitig einsetzbarer Defensivspieler. Für Bellinzona und den FC Luzern, für den er von 2011 bis 2017 spielte, bestritt Thiesson 222 Partien in der höchsten Schweizer Spielklasse. Im Winter 2017 nahm er ein Angebot von Minnesota United (USA), für das er in zwei Saisons 47 Spiele bestritt.

Thiesson duellierte sich mit dem FC Luzern einige Male mit seinem künftigen Arbeitgeber FC Aarau (rechts Artur Ionita)

Thiesson duellierte sich mit dem FC Luzern einige Male mit seinem künftigen Arbeitgeber FC Aarau (rechts Artur Ionita)

Thiesson soll ab Sommer in Aarau eine Führungsrolle einnehmen. Heisst: Zusammen mit Elsad Zverotic, Marco Schneuwly und Markus Neumayr, die lustigerweise alle auch eine mehrjährige FC-Luzern-Vergangenheit haben, das Gerüst der Mannschaft bilden, die in der Saison 2019/20 in die Super League aufsteigen will. Vorausgesetzt, der FC Aarau steigt nicht schon in diesem Jahr auf: Dafür wäre ein optimaler Rückrundenverlauf nötig, mit Hochform des FC Aarau und Patzern der Konkurrenz. 

Beim FCA hebt man sich die Super-League-Ambitionen für die kommende Saison auf: Bis ein aufstiegsfähiges Kader beisammen ist, hat Sandro Burki noch viel Arbeit vor sich: Die Verträge von 14 (!) Spielern laufen Ende dieser Saison aus. Einige sollen verlängert werden, von anderen Spielern will sich der FCA trennen. Und dann sind für eine schlagkräftige Mannschaft auch weitere Neuzugänge nötig: Thiesson ist diesbezüglich ein Anfang, aber noch lange nicht das Ende.

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