NLA-Handball

Erste Heimniederlage der Saison: Der HSC Suhr Aarau unterliegt dem HC Kriens-Luzern in einer engen Partie mit 22:27

Timothy Reichmuth und sein HSC Suhr Aarau verlieren im letzten Spiel des Jahres erstmals zu Hause.

Timothy Reichmuth und sein HSC Suhr Aarau verlieren im letzten Spiel des Jahres erstmals zu Hause.

Gegen den HC Kriens-Luzern muss der HSC Suhr Aarau erstmals in dieser Saison in der heimischen Schachenhalle als Verlierer von der Platte. Davor hatte das Team von Trainer Misha Kaufmann in acht Heimspielen sieben Mal gewonnen und ein Mal Unentschieden gespielt.

Der HSC Suhr Aarau braucht im letzten Heimspiel des Jahres vor 857 Zuschauerinnen und Zuschauern keine Anlaufzeit: Nach etwas mehr als fünfeinhalb Spielminuten führen die Aargauer gegen den HC Kriens-Luzern bereits mit 2:0. Dies auch weil Torhüter Dario Ferrante, der beim Gastgeber im Tor startet, gleich beim ersten Abschluss mit einer Parade aufwartet. Dann aber kommen auch die Innerschweizer langsam in die Partie und und nur die nächste Parade von Ferrante verhindert den erstmaligen Rückstand für sein Team in der 10. Minute, stattdessen legt der HSC im Gegenstoss wieder vor (4:3).

Fünf Minuten später bezieht HCK-Trainer Goran Perkovac sein erstes Teamtimeout. Der HSC hat seinen Vorsprung unter der Führung des bis dahin starken Spielmachers Manuel Zehnder wieder auf auf zwei Treffer (6:4) ausgebaut. Weil neben den Langzeitverletzten Sergio Muggli (Meniskus) und Mathias Müller (Knie) auch noch Diogo Oliveira (Fuss) auf der Tribüne sitzt und sowohl Joao Ferraz als auch Tim Aufdenblatten bislang ohne Einsätze sind, kommt dem 20-jährigen Zehnder eine grosse Rolle zu.

Kurz vor Ablauf der 23. Spielminute ist die Geschichte in der Schachenhalle wieder ausgeglichen (8:8). Dennoch liegt der HSC fünf Minuten vor der Pause nach Ferrantes bereits sechster Parade wieder mit zwei Treffern in Front (10:8) und damit im Fahrplan. Weil das Spiel mit dem siebten Feldspieler anstelle des Torhüters in der Schlussphase für den HSC nicht aufgeht, steht es aber schliesslich zur Pause 11:11 Unentschieden.

Nach der Pause gerät HSC erstmals in Rückstand

In den ersten drei Minuten nach der Pause vergibt der HSC gleich zwei Mal in aussichtsreicher Abschlussposition – und verpasst es so, die Führung gleich wieder auf zwei Treffer auszubauen. Stattdessen bleibt vorerst aber alles in der Reihe. Und so ist der Spielstand auch in der 35. Minute noch ausgeglichen (13:13).

Kurz vor Ablauf der 40. Minute ist es dann um die gleichmässige Entwicklung des Skore nach der Pause geschehen: Zum ersten Mal in dieser Partie gerät der HSC in Rückstand (14:15). Und das, obwohl Torhüter Ferrante nur wenige Augenblicke davor ebendiesen erstmaligen Rückstand zum wiederholten Mal mit einer Parade verhindert hat.

Nach einer Parade von Dragan Marjanac, der seit der 40. Minute das HSC-Tor hütet, und einem Lukas Laube in der Defensive abgefangenen Pass holt sich das Heimteam etwas mehr als zehn Minuten vor Schluss durch das 20:19 von ebendiesem Laube die Führung wieder zurück.

Allerdings währt die Freude darüber nicht lange: Etwas mehr als sechseinhalb Minuten vor der Schlusssirene liegt der HSC nach zwei Paraden des gegnerischen Torhüters Paul Bar erstmals in dieser Partie mit zwei Treffern (20:22) zurück. HSC-Trainer Misha Kaufmann reagiert mit seinem dritten Teamtimeout und schwört seine Mannen auf die Schlussminuten ein.

Doch dem Heimteam gelingt es nicht mehr, die Partie noch einmal zu seinen Gunsten zu drehen. Vielmehr kassiert der HSC im Anrennen gegen die erste Heimniederlage der Saison noch weitere Gegentreffer und verliert die Partie schliesslich mit 22:27.

Sie haben die Partie verpasst? Sehen Sie sie sich in der Aufzeichnung des Livestreams an:

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