Tennis

Erfolgreiche Aargauer an der Senior Trophy

Hat gut lachen: Alain Dedial entschied die Kategorie 35+ für sich.

Hat gut lachen: Alain Dedial entschied die Kategorie 35+ für sich.

An der Senioren-Schweizer-Meisterschaft in Bern spielten die Aargauer Teilnehmer gross auf. Neben zwei Titelgewinnen durch Alain Dedial und Sandra Hopfner erreichten drei weitere Akteure das Endspiel.

Der ehemalige Tennisprofi Alain Dedial (R1, TC CIS Wase) war auf der Anlage des TC Dählhölzli, wo von Donnerstag bis Sonntag die Schweizer Senioren-Meister gekürt wurden, eine Klasse für sich. In der Kategorie 35+ startete Dedial, der amtierender Schweizer Hallen-Meister ist, als ungesetzter Spieler ins Turnier, meldete jedoch bereits in den Startrunden mit starken Leistungen seine Ambitionen auf den neuerlichen Titelgewinn an.

Nach einem Zweisatzsieg zum Auftakt gegen Gabor Lukovics (R1) bezwang er im Viertelfinale den an Nummer drei gesetzten Christian Ernst (R1) gleich mit 6:2, 6:1. Auch sein Halbfinalgegner, immerhin die Turniernummer zwei Patrick Steiner (R1), vermochte den Aargauer nicht zu fordern. Dedial siegte 6:3, 6:1 und qualifizierte sich damit ohne Satzverlust fürs Endspiel, wo er auf den Topfavoriten Richard Farda (N4, 120) traf. In einer vor allem im zweiten Satz ausgeglichenen Partie behielt Dedial die Oberhand und siegte mit 6:3, 7:6.

Hopfner gleich zwei Mal im Final

Gar auf noch souveränere Art und Weise zum Titel als Dedial kam Sandra Hopfner in der Kategorie 45+. Die R1-Spielerin des TC Wettingen gab auf dem Weg ins Endspiel nur gerade zwei Games ab und liess ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance. Auch im Final gegen die bis dato ebenfalls ohne Satzverlust gebliebene Erika Forster (R4) spielte Hopfner stark auf und gewann mit 6:3, 6:0. Damit wurde Hopfner, die bei den nationalen Meisterschaften im Winter zwei Mal in Folge im Finale scheiterte, verdiente Schweizer Meisterin.

An der Seite von Susi Widrig (R2, TC Würenlos) erreichte Hopfner auch im Doppel das Endspiel. Dort unterlagen die beiden Aargauerinnen jedoch dem topgesetzten Duo Tschan/Kaspar-Hitz denkbar knapp mit 7:6, 3:6, 6:7.

Widrig, Huber und Mathys

Susi Widrig stand neben dem Doppel auch in der Einzelkonkurrenz im Endspiel. Bei den über 55-Jährigen galt Widrig, die bei der Winterausgabe der nationalen Meisterschaften die Konkurrenz in ihrer Kategorie in Grund und Boden spielte, als grosse Favoritin. Gegen die ungesetzte Patricia Operto (R4) verlor sie überraschend deutlich mit 2:6, 1:6.

Ebenfalls ohne Chance blieb Samuel Mathys (R5, TC Reinach) in der Kategorie 70+. Mathys, der in Bern an Nummer zwei gesetzt war, wurde seiner Favoritenrolle bis ins Finale gerecht, musste sich dort aber dem topgesetzten Jan Coebergh (R4) mit 6:3, 6:2 geschlagen geben.

Der dritte Aargauer Finalist war Hans Huber (R2, TC Zofingen) in der Kategorie 60+. Huber spielte sich souverän ins Finale und traf dort auf Rolf Spitzer (R2). Nachdem Huber den ersten Satz im Tiebreak gewonnen hatte, geriet er im zweiten Satz ins Hintertreffen und musste die Partie beim Stande von 7:6, 0:4 gar aufgeben.

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