NLA-Handball

Endingen verliert - Rückhalt bleibt: Der TV Endingen unterliegt Pfadi Winterthur mit 23:32

Der TV Endingen unterliegt Pfadi Winterthur mit 23:32 (11:16). Nach der Pause geht alles ziemlich schnell und der Rückstand vergrössert sich innert weniger Minuten so weit, dass der TVE keine Chance mehr hat, diesen auszumerzen. Immerhin: Torhüter Vit Schams hat seinen Kontrakt mit dem Verein verlängert.

Etwas mehr als elf Minuten sind gespielt, als der Winterthurer Topscorer Kevin Jud zum zweiten Mal zum Siebenmeter antritt. Nachdem er zunächst erfolgreich war, scheiterte er im zweiten Anlauf an Endingens Torhüter Vit Schams. Die 23:32-Niederlage kann er aber am Ende aber auch nicht verhindern.

Eine gute Nachricht gibt es für den TV Endingen indes im Zusammenhang mit Schams: Der tschechische Torhüter, der auf diese Saison hin zum Verein gewechselt ist, bleibt für eine weitere Saison im Surbtal. Vor wenigen Tagen hat der 28-Jährige seinen Vertrag bis im Juni 2021 verlängert. Er fühlt sich wohl. «Die Gesamtsituation hier gefällt mir sehr. Natürlich ist es schade, dass wir nicht mehr Punkte und einige Spiele unglücklich  verloren haben.» Es habe ihn auch ein anderer Klub kontaktiert, doch das sei «nichts Konkretes» gewesen.

Torhüter Vit Schams bleibt dem TV Endingen erhalten.

Torhüter Vit Schams bleibt dem TV Endingen erhalten.

Technische Fehler führen zu schnellen Gegentoren

Obwohl er zum Best Player des TVE gewählt wurde, ist Schams nicht zufrieden mit seiner Leistung gegen Pfadi Winterthur. «Einige Bälle waren noch abgefälscht und ich war nicht richtig im Spiel. Darüber bin ich enttäuscht.»

Dass die Endinger verloren haben, lag aber nicht nur an den Leistungen der beiden Torhüter. Auch die Feldspieler trugen ihren Teil dazu bei: In der ersten Halbzeit noch geduldig die Angriffe ausspielend, leisteten sie sich im zweiten Umgang zu viele technische Fehler und Zuspiele, die nicht den richtigen Empfänger fanden. Zudem scheiterten sie auch immer wieder am gut aufgelegten Simon Schelling im Winterhurer Kasten.

Durch die Ballgewinne und die Paraden des Torhüters eröffneten sich den Winterthurern Chancen auf schnelle Tore im Gegenstoss. Diese Chancen nutzten sie konsequent aus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit lag für den TVE ein Punkt noch in Reichweite, der Rückstand von 11:16 hielt sich im Rahmen. Doch dem Heimteam riss kurzzeitig der Faden. Christian Riechsteiners Tor zum 12:17 war für mehr als acht Minuten das letzte. Bis Claudio Vögtli per Siebenmeter zum 13. Mal für das Heimteam einnetzte, hatten die Pfader bereits 21 Treffer auf ihrem Konto. Das war eine Hypothek, die die Surbtaler nicht mehr auszumerzen vermochten. Auch deshalb nicht, weil sich Pfadi zu souverän zeigte und sein Spiel im Endeffekt ohne grössere Probleme durchziehen konnte. Trainer Adrian Brüngger konnte allen Feldspielern Einsatz gewähren.

Claudio Vögtli muss sich mit dem TVE gegen Pfadi Winterthur geschlagen geben.

Claudio Vögtli muss sich mit dem TVE gegen Pfadi Winterthur geschlagen geben.

Es geht schon wieder Schlag auf Schlag

Der TV Endingen bleibt damit auf seinen vier Punkten sitzen. Immerhin behält er den zweitletzten Rang, weil der RTV Basel zuhause gegen den HSC Suhr Aarau verliert.

Für den TV Endingen geht es derweil Schlag auf Schlag. Am Samstag steht das Heimspiel gegen den HC Kriens-Luzern auf dem Plan (Anpfiff: 18 Uhr). Die Surbtaler wollen dann ihre technischen Fehler reduzieren und den nächsten Favoriten ärgern. Ob es gelingt, hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem auch von Torhüter Schams, der mit vielen Paraden brillieren und sich als grosser Rückhalt beweisen will.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams an:

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