Nachdem die Schweiz an den letzten Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 im Eisschnelllauf nicht vertreten war, nehmen an den Spielen 2018 in PyeongChang (Südkorea) gleich zwei Athleten teil.

Auf Antrag von Swiss Ice Skating hat die Selektionskommission von Swiss Olympic um Chef de Mission Ralph Stöckli die Aargauerin Ramona Härdi und den Luzerner Livio Wenger für PyeongChang 2018 selektioniert.

Härdi hat den Schweizer Quotenplatz im Massenstart mit Rang 23 im Gesamtweltcup gesichert. Ihr Bestresultat im Weltcup erreichte sie in Heerenveen (Holland) mit Rang 9. Die 20-Jährige kommt aus Möriken, aktuell lebt und trainiert sie jedoch in Holland. In PyeongChang wird Ramona Härdi in der Disziplin Massenstart antreten.

Livio Wenger hingegen wird in allen drei in PyeongChang vertretenen Eisschnelllauf-Disziplinen an den Start gehen (1500 Meter, 5000 Meter und Massenstart). Der 23-Jährige aus Schenkon läuft in diesem Winter überragend.

Wenger, der in einer internationalen Trainingsgruppe unter dem Neuseeländer Kalon Dobbin trainiert, realisierte zwischen Oktober und Dezember 2017 die Schweizer Rekorde über 1000 Meter, 1500 Meter, 3000 Meter und 5000 Meter. Im Dezember lief er zudem im Weltcup in Salt Lake City im Massenstart auf Rang 2. Mit einem 5. und mehreren 6. Plätzen im Weltcup stellte er sein Leistungsvermögen auf internationaler Ebene weiter unter Beweis.

Sowohl Ramona Härdi als auch Livio Wenger haben in ihrer Kindheit mit Inline-Skating begonnen und fanden in der Folge zum Eisschnelllauf. Beide kommen in PyeongChang zu ihrer ersten Olympiateilnahme.