1. Liga Eishockey

Eine Niederlage, die kaum schmerzt: Stars verlieren gegen Lyss

Der Schuss von Christoph Frei (hinten, Argovia Stars) führte nicht zum gewünschten Erfolg.

Der Schuss von Christoph Frei (hinten, Argovia Stars) führte nicht zum gewünschten Erfolg.

Die Argovia Stars verlieren zum Auftakt der Masterround gegen Lyss mit 3:6. Trotz der Niederlage sieht man den bereits jetzt gesicherten Playoffs zuversichtlich entgegen.

Fünf Tage vor Weihnachten haben die Argovia Stars ihr letztes Qualifikationsspiel bestritten. Dank dem fünften Rang haben sie sich für die Masterround qualifiziert, was gleichbedeutend ist mit der sicheren Playoff-Teilnahme. Als Lohn für die guten Leistungen reduzierte Trainer Daniel Meier das Training über die Festtage.

Gestern – 17 Tage nach dem letzten Spiel – griffen die Stars wieder ins Meisterschaftsgeschehen ein. Der Auftakt in die Masterround stand auf dem Programm. Würden die Stars ausgeruht und voller Tatendrang starten oder lag das eine oder andere Weihnachtsessen doch noch etwas schwer im Magen? Die Partie gegen Lyss würde die Antwort liefern.

Der erste Schuss Richtung Tor (nach zwölf Sekunden), die erste gefährliche Torchance (nach 2 Minuten) und die erste Überzahlsituation (nach 10 Minuten) gingen allesamt auf das Konto der Stars. So gesehen ein solider Start. Den ersten Treffer konnten dann aber nicht die Gastgeber markieren, sondern es war der Lysser Verteidiger Leroy Friedrich, der die Abstimmungsprobleme in der Aarauer Hintermannschaft ausnutzte und zum 0:1 traf. Also doch kein guter Start.

Viele Flüchtigkeitsfehler

Auch im zweiten Abschnitt kam es für die Aarauer nicht besser. Wieder waren es die Gäste aus dem Seeland, die zuerst trafen (24.). Zwar konnten die Stars zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen, doch in der Folge profitierten die Lysser von vielen Aarauer Flüchtigkeitsfehlern und zogen auf 1:4 davon. Trainer Meier reagierte mit einem Timeout und einem Torhüterwechsel. Der junge Sandro Wehrli (Jahrgang 1997) ersetzte Misko Heimann. Am Geschehen auf dem Eis änderte sich deswegen aber nicht viel. Beide Teams trafen vor der zweiten Pause noch einmal und als die Schlusssirene erklang, stand es schliesslich 3:6.

Für die Argovia Stars ist es eine Niederlage, die gemessen an den Spielanteilen zu klar ausfällt, aber dennoch kaum schmerzt. «Wenn wir ehrlich sind, ist die Masterround für uns in erster Linie eine Vorbereitung auf die Playoffs. Ob wir nach diesen acht Spielen vierte oder fünfte sind, spielt keine Rolle», so Sportchef Peter Hofmann. «Wichtig ist jedoch, dass wir in den Trainings und den verbleibenden Partien an den Problemen arbeiten, die sich im Spiel gezeigt haben.» Es sind dies vor allem die alt bekannten Baustellen im Überzahlspiel und in der Chancenauswertung. Lyss hat das Spiel nicht so klar gewonnen, weil es viel besser gespielt hätte, sondern weil es schlicht kaltblütiger agierte.

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