Laufsport

Eine internationale, nachhaltige Partnerschaft

Andrea Gerber (2.v.l. ) mit dem Vorstand von bussola ok und dem ungarischen Vorstand von Szeged um Präsident Lajos Szokol (3.v.r.). fts

Andrea Gerber (2.v.l. ) mit dem Vorstand von bussola ok und dem ungarischen Vorstand von Szeged um Präsident Lajos Szokol (3.v.r.). fts

Die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Ungarn soll den OL für die Jugend wieder attraktiver machen. Die Initiative zur Kooperation geht vom Freiämter OL-Klub bussola ok aus.

Im März 2012 wurde das von der Schweiz – genauer vom Freiämter OL-Klub bussola ok – eingereichte Konzept zur Zusammenarbeit vom ungarischen Klub Szeged VSE eingegeben und durch Swiss Contribution akzeptiert. Das Konzept beinhaltet verschiedene Punkte, um den Laufsport attraktiver zu gestalten. In Form von kulturellem und sozialem Austausch.

Die Geschichte beginnt mit Andrea Gerber, welche den Kontakt zwischen bussola und dem ungarischen Pendant Szeged hergestellt hat. Sie ist in Ungarn aufgewachsen und später in die Schweiz gezogen. Ihr Ziel und auch das der beiden Klubs besteht darin, eine Möglichkeit für Jugendliche zu finden, ihre Freizeit mit Bewegung und Sport zu füllen. In der Schweiz ist es eine andere Situation als in Ungarn. Hier möchte man die Jugendlichen wieder für den OL motivieren und sie weg von Computern und Fernseher bringen, da die Bewegungsarmut der heutigen Jugend schwer wiegt. In Ungarn hingegen will man die Jugendlichen von den Strassen holen.

Verbindung von Kultur und Sport

Ein weiterer Punkt ist natürlich der Austausch zwischen der Schweiz und Ungarn, der in Form von Lagern stattfindet. Im Jahr 2013 wird ein Frühlingslager in Ungarn organisiert. Darum kümmert sich CSEMETE, eine Umweltschutzorganisation, die Teil dieser Partnerschaft ist. Die Unterkunft und Verpflegung wird von
CSEMETE übernommen. Der Kern dieses Lagers ist, die Verbindung zwischen Kultur und Sport, zwischen OL und Umwelt.

Im Sommer des gleichen Jahres wird es wiederum eine Lagerwoche geben in der Schweiz, die auch einen 3-Tages-OL beinhaltet. Während beider Lager möchte man spielerisch die Kultur und das Sozialverhalten der Länder vermitteln. Dieser OL ist sogleich auch der Schluss dieser Promotionszeit.

Ohne Zweifel möchte man auch danach den Kontakt aufrechterhalten und weitere Projekte mit Gleichgesinnten aus Ungarn starten. Um sich darüber im Klaren zu sein, wer all dies ermöglicht, muss man das Augenmerk auf Swiss Contribution legen. Die Schweizer Stiftung hat verschiedene Sparten, doch für diese Partnerschaft ist nur eine von Bedeutung. Es geht um die Förderung der Zivilgesellschaft. «Uns geht es auf gar keinen Fall um Profit oder wirtschaftliche Hintergründe. Wir möchten den Nachwuchs fördern und die Kinder wieder zum Sport bewegen», hält Andrea Gerber ganz klar fest. Dies ist auch ein Grund, warum sie Szeged ausgesucht hatte. «Sie bringen die nötige Erfahrung in der Nachwuchsförderung mit und wir können das bestimmt gebrauchen, um Schweizer Kinder auch wieder für den OL zu motivieren», erzählt Gerber weiter.

Im Grossen und Ganzen ist es eine freundliche und aufgestellte Runde von Leuten. Um den ungarischen Besuchern bereits jetzt die Kultur der Schweiz näher zu bringen, schliesst man die Vorbereitungen für das nächste Jahr mit einem Fondue ab.

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