Der FC Aarau wollte Juan Pablo Garat auf die neue Saison hin keinen Vertrag mehr geben. Der 35-jährige Argentinier schluckte die bittere Pille und entschloss sich, seine Profikarriere zu beenden. Garat bleibt dem FC Aarau allerdings auch in Zukunft erhalten. Er wird in der Saison 2018/19 als Defensivtrainer für den Challenge-League-Klub arbeiten.

Interessant: Weil der Innenverteidiger seine aktive Laufbahn noch nicht beenden möchte, wechselt er in den Amateurfussball. Und hier hat Garat sogar die Qual der Wahl: Sowohl der FC Wohlen als auch der FC Baden zeigten grosses Interesse an der Verpflichtung des Abwehrchefs. Den Freiämtern erteilte Garat am Dienstag eine Absage.

Nun zeichnet sich der Wechsel zum FC Baden ab. «Noch ist nichts unterschrieben», sagt der zukünftige Baden-Präsident Heinz Gassmann. «Aber der Transfer ist auf sehr guten Wegen. Ich treffe Garat in der nächsten Woche zu Vertragsverhandlungen. Dann können wir hoffentlich Nägel mit Köpfen machen.»

Milani kehrt zu Wohlen zurück

Der FC Wohlen hätte Garat gerne verpflichtet. Die Ernüchterung ist entsprechend gross. Mit Stefano Milani kehrt allerdings ein interessanter Spieler zum FC Wohlen zurück. Der 27-jährige Tessiner spielte bereits zwischen 2012 und 2014 für die Freiämter und wird den freiwilligen Absteiger aus der Challenge League in der nächsten Saison verstärken.

Milani spielte unter anderem für den FC Winterthur und Wil. Zuletzt stand der Abwehrspieler bei Zürich United unter Vertrag. Für Adrian Meyer ist die Zusammenstellung des neuen 22-Mann-Kaders keine einfache Sache. Der Verantwortliche der Sport-Kommission des FC Wohlen hat das Ziel, eine Mannschaft mit einigen Routiniers und vielen Talenten zu formen.

Stefano Milani kehrt zum FC Wohlen zurück.

Stefano Milani kehrt zum FC Wohlen zurück.

Mit dem 20-jährigen Torhüter Dominik Stutzer und dem 21-jährigen Mittelfeldspieler Yannik Wiget konnten bereits zwei vielversprechende Nachwuchsspieler verpflichtet werden. Trainingsbeginn beim FC Wohlen ist am 25. Juni.

Am 4./5. August beginnt die Meisterschaft in der Promotion League. Nach dem Rückzug aus der Challenge League und dem Umbruch innerhalb des Teams liegt das Saisonziel auf der Hand: Ligaerhalt – nicht mehr, aber auch nicht weniger!