Basketball
Ein Start mit umgekehrten Vorzeichen bei Aarau und Baden

Die Frauen der Alten Kanti Aarau und von Alstom Baden starten am Sonntag in die NLB-Saison. Aarau will mit namhaften Verstärkungen im Idealfall vorne mitspielen, währen in Baden die Ausgangslage völlig offen ist.

Fabio Baranzini
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Badens Stefanie Hügli (l.) vor dem Saisonstart.

Badens Stefanie Hügli (l.) vor dem Saisonstart.

Fabio Baranzini

Im letzten Jahr ist der Frauenequipe des BC Alte Kanti Aarau mit zunehmender Dauer der Meisterschaft die Luft ausgegangen. Verletzungsbedingte Ausfälle von Stammspielerinnen haben dazu geführt, dass die Mannschaft in den Playoffs schon in der ersten Runde deutlich scheiterte.

Namhafte Verstärkungen

In diesem Jahr dürfte das nun anders aussehen. Die Aarauerinnen haben gleich drei namhafte Verstärkungen geholt. Die früheren NLA-Spielerinnen Shirin Juon und Karen Twehues sowie Valery Vangen stossen neu zum Team. Die 1,94 Meter grosse Vangen soll unter dem Korb gemeinsam mit Juon für die nötige Präsenz sorgen, und Twehues, ihres Zeichens mehrfache Schweizer Meisterin und Cupsiegerin, wird die Qualität des Teams ebenfalls erhöhen. Das Kader ist daher in diesem Jahr deutlich breiter und die Aarauerinnen werden somit im Idealfall ganz vorne mitspielen können.

Andere Ausgangslage

Dies dürfte für die Frauen des BC Alstom Baden schwierig werden. Die Badenerinnen, die sich letzte Saison je länger die Meisterschaft gedauert hatte, immer stärker in Szene setzen konnten, haben einige schwerwiegende Abgänge zu verzeichnen. Nicoletta Hödl wird nach über 15 Jahren nicht mehr aktiv auf dem Feld mittun, sondern sich im Vorstand des Vereins engagieren, und Stefanie Hügli wird wegen starker Rückenschmerzen wohl die gesamte Saison ausfallen. Zudem werden auch Delphine Rossier, Maja Wuffli und Stella Petermann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Hoffen auf die Bestbesetzung

Die gewichtigen Abgänge wurden mit Michelle Bütler, Jasmin Ebib und einigen Juniorinnen kompensiert. «Unser Kader ist definitiv kleiner als letztes Jahr. Eine Abwesenheit oder eine Verletzung kann uns bereits das Genick brechen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir in Bestbesetzung ein starkes Team haben», sagt Captain Florence Hügli. Die erste Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen, bietet sich den Badenerinnen am Sonntag in Frauenfeld. Die Alte Kanti spielt am selben Tag ebenfalls auswärts, allerdings in Winterthur.

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