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Ein Spiel auf Messers Schneide – knapper Heimsieg für Städtli1

Gegen Stans durfte Städtli 1 einen knappen Heimsieg feiern.

Städtli 1 erkämpft sich zu Hause zwei dringend benötigte Punkte und tankt Moral für die Doppelrunde in der kommenden Woche.

Schlechter hätte die  Aufarbeitung der schwachen Badener Leistung gegen Steffisburg wohl erst mal kaum laufen können: Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich Luca Oberli im Training und fehlte am Samstagabend im Aufgebot gegen Stans.

Dass das junge Team von Trainer Björn Navarin mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache war, machte sich in Form eines völlig verhauenen Starts bemerkbar. Die ersten 10 Minuten brachten die Stadtturner kaum einen Fuss vor den anderen und liefen fortan dauernd einem Rückstand hinterher. Auch wenn die Fehlerquote deutlich tiefer war als noch vor Wochenfrist am Thunersee, schafften es die Badener bis zur Halbzeit nicht über ein Unentschieden hinaus.

Die Wende liess bis zur 36. Minute auf sich warten: Nach einer spektakulären Parade von Marco Wyss erzielte Tobias Thaler das 19:18 und brachte das Heimteam damit erstmals in Front.

Die entscheidende Phase

Die Sache war damit noch längst nicht gegessen, doch fortan war es Baden, das den Takt vorgab. Bis auf eine kurze Schwächephase legte Städtli 1 nun ständig vor und zwang die unermüdlich anrennenden Stanser zu taktischen Experimenten. Die hielten die Gäste zwar im Spiel, trugen ihnen aber auch Gegentore ins temporär verwaiste Tor ein.

Fünf Minuten vor Schluss dann die entscheidende Phase: Baden nach einem Tor von Kreisläufer Remo Hochstrasser erstmals drei Treffer in Front. Stans rennt an, schafft den Anschluss aber nicht mehr und liegt 44 Sekunden vor Schluss immer noch drei Tore hinten. Zuletzt fehlt zwar nur noch ein Tor, doch der Badener Sieg ist nicht wirklich in Gefahr.

Heimsieg nach Auswärtsschlappe

Nach der Auswärtsschlappe nun wieder ein Heimsieg: Baden kann sich bei seinem starken Torhüter bedanken, der sich rechtzeitig steigerte und dem Gegner vor allem in der zweiten Halbzeit mit wichtigen Big Saves den Wind aus den Segeln nahm. Und es darf mit Zufriedenheit auf die hohe Trefferquote schauen: Wer sich in die Torschützenliste eintrug, tat dies mit nicht weniger als 66 Prozent. Keine schlechte Voraussetzung für die kommenden Spiele gegen Wädenswil/Horgen (auswärts am Samstag) und gegen das Tabellenschlusslicht Altdorf (zu Hause am Mittwoch). Bloss ganz so spannend braucht man es dann nicht mehr zu machen.

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