Siebte Niederlage

«Ein Skandal»: Wohlen-Trainer Ranko Jakovljevic lässt Ärger freien Lauf

Wohlen-Trainer Ranko Jakovljevic liess seinem Ärger freien Lauf. (Archivbild)

Wohlen-Trainer Ranko Jakovljevic liess seinem Ärger freien Lauf. (Archivbild)

Der FC Wohlen bleibt im neunten Spiel der Rückrunde sieglos und kassiert die siebte Niederlage: Die Freiämter verlieren gegen Chiasso mit 3:4. Wohlen-Trainer Ranko Jakovljevic war nach dem Schlusspfiff ausser sich und sagte: „Was ‚Schiri‘ Horisberger gepfiffen hat, ist ein Skandal.“

Die beiden Mannschaften lieferten sich vor nur 428 Zuschauern einen offenen Schlagabtausch. Der FC Wohlen hatte vor der Pause ein klares Chancenplus, ging dank Sead Hajrovic und Taulant Seferi auch zweimal in Führung, kassierte aber jeweils den Ausgleichstreffer. Nach gut einer Stunde gelang den Tessinern erstmals der Führungstreffer. Igor Tadic glich für Wohlen mit dem zehnten Saisontreffer zum 3:3 aus. Monighetti erzielte eine Viertelstunde vor Schluss den Siegestreffer für Chiasso.

Die Partie verlief von Beginn an äusserst hektisch. Bereits in der zweiten Minute kam es zu einer ganz üblen Szene: Chiasso-Verteidiger Soumare säbelte Tadic ohne Rücksicht auf Verluste um, sah für die grobe Aktion allerdings nur die gelbe Karte. Soumare war es dann auch, der Mitte der ersten Halbzeit Lulzim Aliu in aussichtsreicher Position am Leibchen zurückzog, aber ungeschoren davonkam.

Wohlen-Trainer Ranko Jakovljevic liess seinem Ärger freien Lauf. „Dieser Schiedsrichter hat von Beginn an gegen uns gepfiffen und gegen Ende der Partie total die Übersicht verloren“, sagte er. „Das ist eine Frechheit. Der FC Wohlen wird in jedem Spiel benachteiligt. Aber dieses Mal war es besonders schlimm. Bis jetzt habe ich nichts gesagt. Aber jetzt muss ich mich endlich gegen diese Ungerechtigkeiten wehren.“ Und so wurde Schiedsrichter Horisberger, der insgesamt acht gelbe Karten verteilte, nach dem Abpfiff zum ganz grossen Buhmann.

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