Der Auftakt in die neue Nationalliga-A-Meisterschaft verlief so gar nicht nach dem Geschmack der Männer des STV Oberentfelden. Das Team von Trainer Christian Zbinden musste sich sowohl Aufsteiger Walzenhausen als auch dem aktuellen Tabellenführer Wigoltingen mit 1:3 geschlagen geben. Entsprechend war Zbinden auch nicht zufrieden mit der Leistung seiner Spieler, die jeweils nach Satzführung richtiggehend eingebrochen waren.

Am Samstag wollen sich seine Jungs nun rehabilitieren. Im Rahmen des zweiten Spieltages, der auf heimischem Terrain (ab 16 Uhr, Erlenweg) stattfindet, wollen die Oberentfelder die ersten Punkte ins Trockene bringen. Doch das wird keine einfache Aufgabe, denn mit Diepoldsau, das am ersten Spieltag zwei Siege feiern konnte, und Rickenbach-Wilen warten erneut zwei unangenehme Gegner.

Frecher Auftritt gefordert

«Diepoldsau ist eine Mannschaft, die nie aufgibt und immer nach vorne spielt. Aus diesem Grund gehört sie meiner Meinung nach auch in diesem Jahr wieder zu den Titelfavoriten», lobt Trainer Zbinden den Gegner aus der Ostschweiz. Nichts desto trotz glaubt er daran, dass seine Mannschaft den favorisierten Kontrahenten bezwingen kann. «Es wird ein Spiel auf Augenhöhe geben, aber wenn wir es schaffen, im Angriff frecher an die Sache heranzugehen, weil unsere Defensive sicher steht, dann haben wir Chancen zu gewinnen.»

Jaqueline Fedier und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg treffen auf Jona und Diepoldsau.

Jaqueline Fedier und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg treffen auf Jona und Diepoldsau.

Im zweiten Spiel vom kommenden Samstag treffen die Oberentfelder auf Rickenbach-Wilen. Einen Gegner, den sie auf dem Papier eigentlich bezwingen sollten. Aber eben, das mit der Favoritenrolle ist so eine Sache. «Wir hätten eigentlich am ersten Spieltag auch gegen Walzenhausen gewinnen sollen. Sollte es uns auch diesmal nicht gelingen, unser Spiel durchzuziehen, wird auch das Duell gegen Rickenbach-Wilen zu einer extrem schwierigen Angelegenheit», weiss Zbinden.

Dennoch ist klar: Wenn die Oberentfelder ihr Saisonziel – um die Medaillen mitzuspielen – erreichen wollen, dann müssen am Samstag zwei Punkte her. Mindestens. Dessen ist sich auch Christian Zbinden bewusst. «Wenn wir nach zwei Spieltagen immer noch keine Punkte haben, können wir die Playoffs vergessen und kämpfen gegen den Abstieg. Mit zwei Punkten wäre die Playoff-Qualifikation noch möglich, auch wenn es sehr hart werden würde», so Zbinden.

Harte Gegner für die Frauen

Neben den Männern, die ihren zweiten Spieltag zu Hause austragen, greifen auch die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg ins Spielgeschehen ein. Auf sie wartet am Sonntag (ab 10 Uhr) eine schwierige Runde. Das Team von Benjamin Marti-Suter trifft auf den Gastgeber und amtierenden Hallen Schweizermeister Jona und auf Diepoldsau.