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Ein Rückschlag für den FC Wohlen: Die Freiämter verlieren gegen Winterthur

Dem FC Wohlen misslingt gegen FCA-Bezwinger Winterthur die Fortsetzung der Ungeschlagenheit und verlieren 0:2. Die verletzungsgeschwächten Freiämter verpassen es, wichtige Punkte für den angestrebten Mittelfeldplatz in der Challenge League zu holen.

Fabian Kleeb
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Fussball Wohlen gegen Winterthur
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Matteus Senkal (links, Wohlen) gegen Patrick Bengondo (rechts, Winterthur).
Luca Radice (links, Winterhtur) gegen Freddy Mveng (rechts, Wohlen).
Captain Michael Winsauer muss blutverschmiert vom Platz.
Winsauers Verletzung wird verarztet.
Doch ein Captain kennt keine Schmerzen.
Am Schluss muss Winsauer dennoch als Verlierer vom Platz.
Nenad Bijelic (links, Wohlen) gegen Nick Von Niederhaeusern.

Fussball Wohlen gegen Winterthur

foto-net / Alexander Wagner

Mit gleich sechs Verletzten und dem gesperrten Milani fehlte dem FC Wohlen im Heimspiel gegen das drittplatzierte Winterthur eine halbe Mannschaft. Entsprechend gestaltete sich die Aufgabe, die Ungeschlagenheit der letzten vier Meisterschaftsspiele weiterzuführen, schwierig. Gegen spielstarke und etwas cleverer agierende Winterthurer musste Wohlen den Platz am Schluss verdientermassen als Verlierer verlassen.

FCW-Trainer David Sesa war mit dem Einsatz und Kampfwillen der neu zusammen gewürfelten Mannschaft trotzdem zufrieden und zollte dem Team aus Winterthur Respekt: «Sie haben nicht viel mehr als wir für das Spiel getan, aber sie erzielten zwei Tore und gewannen deshalb verdient.»

Der FC Wohlen startete defensiv solid und setzte in der Offensive den einen oder anderen gefährlichen Nadelstich. Betrachtet man die Spielanteile, war der FC Winterthur trotzdem von Beginn weg die überlegene Mannschaft. Nur liess die Offensivabteilung der Zürcher in der ersten Halbzeit einige grosse Möglichkeiten aus. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte vergab Grabovica die bis zu diesem Zeitpunkt beste Chance des Spiels und gleichzeitig die gestohlene Pausenführung für Wohlen.

Wohlen hofft auf Rückkehr verletzter Spieler

Auch nach dem Pausentee präsentierten sich die Gäste aus Winterthur eine Spur ballsicherer. Mit gepflegtem Passspiel schnürte Winterthur die Freiämter zunehmend in der eigenen Platzhälfte ein. Der Lohn dafür erhielt die Mannschaft in Minute 64, als Aratore Wohlen-Hüter Tahiraj per Aufsetzer aus rund 20 Metern bezwingen konnte. Der FC Wohlen blieb dem Heimpublikum eine offensive Antwort auf diesen Rückstand über weite Strecken schuldig.

Mustafi vermochte Leite zwar zehn Minuten vor Schluss durch einen kraftvollen Schuss ernsthaft zu prüfen, doch ein Tor gelang dem Heimteam nicht mehr. Vielmehr wahren es die Winterthurer, welche das Netz noch ein weiteres Mal zappeln liessen. Nach einer schönen Passkombination traf Bengondo via Pfosten und sorgte damit für die Entscheidung.

Es sei zwar schade für die aktuelle Tabellensituation, sagte David Sesa, aufgrund der extrem knappen Abstände in der Challenge League bleibe es aber dennoch möglich, mit einem starken Schlussspurt von Platz 9 noch auf den 6. Rang vorzustossen. Der FC Wohlen hofft, dass einige der verletzten Spieler bis zum nächsten Spiel am Donnerstag in Wil ins Team zurückkehren. Dadurch würde das Spielverständnis zurückkehren und die Jagd nach Punkten könnte wieder effizienter betrieben werden.

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