Automobil

Ein Erfolgserlebnis für Fabio Leimer

Fabio Leimer gewinnt das 6-Stunden-Rennen in Japan.

Fabio Leimer gewinnt das 6-Stunden-Rennen in Japan.

Der Rothrister Fabio Leimer landet beim 6-Stunden-Rennen von Fuji mit seinen Teamkollegen den ersehnten Kategoriensieg.

Das Glück scheint endlich den Weg zu Fabio Leimer gefunden zu haben. Der Rothrister Pilot von Rebellion Racing schaffte beim 6-Stunden-Rennen der Langstrecken-WM in Fuji mit seinen Teamkollegen Dominik Kraihamer und Andrea Bellicchi den ersehnten Kategoriensieg in der LMP1-L. «Endlich konnte ich miterleben, wie wir als Team das Rennen in unserer Kategorie gewinnen konnten. Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, das wir auch im nächsten Rennen in Shanghai spüren wollen», freute sich Fabio Leimer über den Erfolg.

Damit ging eine lange Pechsträhne zu Ende, denn bisher hatten Leimer und seine Mitstreiter wegen technischer Schwierigkeiten die Ziellinie eines Rennens nie überqueren können. Das Pech haftete diesmal am Schwesternauto von Rebellion Racing, das in Fuji wegen Problemen häufig länger in der Garage stehen musste. Zwar blieb dieses Szenario auch Fabio Leimers Boliden nicht gänzlich erspart, das Ausmass hielt sich jedoch in Grenzen. Leimer verbuchte gar einen starken Doppeleinsatz, bei dem er eine konstant hohe Rundengeschwindigkeit vorweisen konnte. Mit zahlreichen Runden Vorsprung fiel der Kategoriensieg letztlich deutlich aus.

Kulturelle Erfahrung

Trotzdem zeigte sich Fabio Leimer mit seiner persönlichen Leistung nicht vollends zufrieden. «Ich hätte klar schneller fahren können, wollte jedoch eine Balance zwischen Sicherheit und absolutem Limit finden», sagte der GP2-Gesamtsieger von 2013. «In Anbetracht meiner noch jungen Karriere im Langstreckenbereich wollte ich meinem Team am besten dienen, indem ich sehr schnell, konstant, aber niemals über das Limit des Autozustands fuhr», erklärte Leimer weiter.

Das nächste 6-Stunden-Rennen wird ebenfalls in Asien ausgetragen. In Shanghai wollen Fabio Leimer und seine Teamkollegen an den Erfolg von Fuji anknüpfen und gleichzeitig die fernöstliche Kultur geniessen. «Japan war eine neue kulturelle Erfahrung für mich. Ich habe die Menschen hier sehr geschätzt und ins Herz geschlossen», sagte der Rothrister, «die Hingabe zum Rennsport war allgegenwärtig. Ich komme überaus gerne wieder.»

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