Umbau

Ein bisschen ein neues Stadion für den FC Aarau: So wird das Brügglifeld coronafit gemacht

Die Brügglifeld-Stehrampe im Coronakleid: Mit auf Holzbalken verschraubten Sitzschalen

Die Brügglifeld-Stehrampe im Coronakleid: Mit auf Holzbalken verschraubten Sitzschalen

"Man könnte fast meinen, das neue Stadion kommt", schreibt eine Userin unter das Facebook-Foto des FC Aarau. Ein anderer, der die Corona-Auflagen für Fussballspiele mit mehr als 1000 Zuschauern anscheinend nicht gekannt hat, fragt: "Warum die Sitzschalen? Wolltet ihr nicht ein neues Stadion?"

Obwohl in der Causa "Torfeld Süd" seit der Volksabstimmung vor knapp einem Jahr nicht viel gegangen ist, kann sich der FC Aarau dennoch ein bisschen auf den Einzug in ein neues Stadion freuen. Oder muss - je nach Sichtweise.

Denn in dieser Woche haben die Bauarbeiten begonnen, mit denen das Brügglifeld coronafit gemacht wird. Diese besagen unter anderem: Die Fussballklubs, die mehr als 1000 Zuschauer ins Stadion lassen wollen, dürfen nur Sitzplätze anbieten. 

1600 von insgesamt 2600 Sitzschalen wurden angeliefert, der Rest soll Ende Monat eintreffen. Ab November dann soll die Sitzplatzkapazität im Brügglifeld rund 3500 Plätze (inkl. bestehende Sitze auf Haupttribüne) betragen.

Anlieferung der ersten 1600 von insgesamt 2600 Sitzschalen

Anlieferung der ersten 1600 von insgesamt 2600 Sitzschalen

Zur Probe wurden von Monteuren auf der Stehrampe sogleich zwei Holzbalken im Beton verschraubt und mit Sitzschalen versehen. Das Resultat lässt sich sehen:

So ungefähr werden Matchbesucher das Brügglifeld ab dem Heimspiel gegen Xamax am 24. Oktober antreffen

So ungefähr werden Matchbesucher das Brügglifeld ab dem Heimspiel gegen Xamax am 24. Oktober antreffen

Übrigens: Der Brügglifeld-Umbau kostet den FCA rund 150'000 Franken. Eine hohe Summe, doch den Verantwortlichen ist sie es wert, damit wieder alle über 2000 Saisonkarten-Inhaber unlimitiert an die Heimspiele können. Und die künftige Corona-Kapazität erlaubt sogar den Verkauf von Einzelkarten. Diesbezüglich herrscht also wieder so etwas wie Normalität.

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