Beachvolleyball
Ein Anlass, fest in den Händen der Familie Gut

Am kommenden Wochenende findet in Aarburg das Finalturnier der AEW Beach Trophy statt. Die Aargauer Tour zählt nach wie vor zu den grössten in der Schweiz. In jeder Kategorie sind jeweils die vier Teams startberechtigt, die im Verlauf der Saison die meisten Punkte auf der Aargauer Tour gesammelt haben.

Silvia Müller
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Am Wochenende findet die AEW Beach Trophy statt

Am Wochenende findet die AEW Beach Trophy statt

Ein gewichtiges Wort mitzureden haben beim Anlass OK-Präsident Stefan Gut sowie seine Kinder Céline (23 Jahre) und Lucien (20 Jahre), die beide als Titelverteidiger in der höchsten regionalen Kategorie B1 antreten.

Stefan Gut, was motivierte den Beachvolleyclub Wiggertal, das Finalturnier nach 2014 nochmals durchzuführen?

Stefan Gut: Für uns ist die Aargauer Meisterschaft jeweils ein toller Anlass, um die Zusammengehörigkeit im Verein zu pflegen. Zurzeit haben wir einige gute Spielerinnen, und wir möchten diesen die Möglichkeit bieten, vor Heimpublikum anzutreten.

Welche besonderen Herausforderungen stellt dieser Anlass an Sie?

Stefan Gut: In der Vorbereitung habe ich einen zuverlässigen Helferstab an der Seite. Am Anlass selber werden über drei Tage rund zehn Helfer im Einsatz sein. Da gleichzeitig das Riverside Open Air und das Oldtimertreffen in Aarburg stattfinden, gab es verschiedene zusätzliche Absprachen mit entsprechenden Massnahmen zu tätigen. Die Zusammenarbeit ist sehr gut und die Anlässe werden sich ergänzen.

Céline Gut, was gefällt Ihnen am Beachvolleyball-Sport besonders?

Céline Gut: Beachvolleyball ist für mich die coolste Sportart. Die Aktivität im Freien, eine tolle Atmosphäre und viele gut gelaunte und freundliche Menschen, sowohl bei den Spielerinnen wie auch bei den Zuschauern.

An welchem Strand würden Sie gerne einmal spielen?

Céline Gut: Natürlich reizt es mich, einmal in Rio de Janeiro an der Copacabana zu spielen, da dies wohl der bekannteste Ort für das wahre Beachvolleyball ist. Aber ich freue mich auch riesig, einmal mehr vor Heimpublikum in Aarburg die Aargauer Meisterschaft zu spielen. Diesmal hoffentlich etwas besser und weniger nervös als 2014.

Lucien Gut, wer sind Ihre Beachvolleyball-Vorbilder?

Lucien Gut: Der Brasilianer Bruno Oscar Schmidt und der Pole Bartosz Losiak sind meine grössten Vorbilder. Bruno überzeugt mit seinem effektiven und konstanten Spiel und Bartosz mit seiner unglaublichen Technik und seinem Spielwitz.

Sie spielen auch in der Halle. Wäre es eine Option, nur noch im Sand zu spielen?

Lucien Gut: Ich habe mir diese Überlegung auch schon gemacht. Neben der Finanzierung ist das Problem vor allem, das richtige Umfeld mit Halle, Trainer und gleich motivierten Trainingspartnern zu finden. Auch der Wettkampf während des Winters würde fehlen. Hallenvolleyball macht mir ebenfalls grossen Spass. Ich habe mit Kanti Baden ein Team um mich, das mich pusht, und ich trainiere zugleich die für Beachvolleyball wichtigen Elemente Service, Annahme und Angriff.