1. Liga
EHC Aarau schlägt auch Lyss

Mit Effizienz im Mitteldrittel sowie Disziplin und Ordnung im Verteidigungsspiel hat der EHC Aarau gegen Lyss gewonnen.

Peter Gschwind
Drucken
Teilen

«Wenn es so weitergeht, wie wir die Saison begonnen haben, dann bin ich sehr zufrieden.» Patric With, der Trainer des EHC Aarau, strahlte bereits vor dem Spiel gegen den SC Lyss grosses Selbstvertrauen aus. Mit nunmehr drei Siegen und neun Punkten sind die Aargauer Eishockeyaner hervorragend in die 1.-Liga-Meisterschaft gestartet. «Der tolle Saisonstart ist der Lohn für die harte Arbeit im Sommer», sagte der Aarauer Übungsleiter nach Spielende.

«Ausschlaggebend für den Sieg gegen den SC Lyss war der Shorthander zum 3:0.» With mass dem Treffer von Nico Boner im Unterzahlspiel in der Schlussminute des Mitteldrittels eine entscheidende Bedeutung zu. Insgesamt handelten sich die Aarauer 24 Strafminuten ein. Der Gegner vermochte von diesem Vorteil aber keinen Nutzen zu ziehen.

Starkes Aarauer Unterzahlspiel

«Wir haben den Lyssern in ihren Überzahlsituationen nicht viele Torschüsse zugestanden», veranschaulichte With einen weiteren Grund, warum der EHC Aarau in diesem auf gutem Niveau stehenden Spiel als Sieger vom Eis ging. Weiter sagte der Trainer, dass bei den Spielern gerade wegen der vielen Strafen eine «Jetzt-erst-recht-Stimmung» aufkam.

Der EHC Aarau konnte auf diese Saison hin die Defensive festigen. Dies war vor allem zu Beginn des Mitteldrittels erkennbar, als die Gäste während 115 Sekunden in doppelter Überzahl agierten, den reaktionsschnellen Mario Mathis aber nicht zu bezwingen vermochten. Als stark spielender Rückhalt sorgte der Aarauer Torhüter dafür, dass die Berner eine ihrer Stärken – Tore im Überzahlspiel – nicht ausspielen konnten.

Die Effizienz im Mitteldrittel sowie die Disziplin und Ordnung im Verteidigungsspiel haben With gefallen. Erzielte Eichenberger den Aarauer Führungstreffer in der 19. Minute noch praktisch aus dem Nichts heraus, so ging dem 2:0 im Powerplay eine herrliche Angriffskombination voran. Der sich freilaufende Zürcher wurde von Riolo angespielt, und der Stürmer schlenzte die Scheibe unhaltbar unter die Torstange. Mit dem vierten Aarauer Treffer zu Beginn des Schlussdrittels machte Unterluggauer alles klar.