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Edgar Yrusta sichert dem FC Muri bei seinem Comeback einen Punkt

Der FC Muri spielt in der 1. Liga Classic gegen Medrisio-Stabio 2:2. Muris Edgar Yrusta erzielte in der 87. Minute – zehn Minuten nach seiner Enwechslung – den Ausgleichstreffer.

Willi Steffen
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Muris Edgar Yrusta (rechts) erzielte das 2:2.

Muris Edgar Yrusta (rechts) erzielte das 2:2.

Foto Wagner

In de 92. Minute wäre im Spiel FC Muri gegen Mendrisio-Stabio beinahe noch ein Treffer gefallen. Nach einem Eckball auf den ersten Pfosten verfehlte Michael Hohl aus drei Metern Distanz, aus dem Gewühl heraus, nur um Haaresbreite. Der Siegtreffer wäre für Muri ein gerechter Lohn für eine starke Leistung gewesen.

Vorausgegangen war ein echter Abnützungskampf zwischen zwei guten Mannschaften, die sich nichts schenkten. Nach kurzen Startschwierigkeiten powerte die Heimmannschaft was das Zeug hielt. Chancen im Minutentakt und drei Pfostenschüsse waren die Folge davon.

Die Überlegenheit der Freiämter wurde aber in der 23. Minute, nach einem Konter der Tessiner brüsk, unterbrochen. Bonanno erzielte entgegen dem Spielverlauf die schmeichelhafte Führung für die Gäste.

Der Rückstand hielt über eine Stunde bestand. Dann ging im Stadion Brühl erneut die Post ab. In der 69. Minute erlöste Michael Hohl seine Mannschaft mit dem längst verdienten Ausgleich. Kaum waren die Jubelszenen über den Treffer abgeklungen, schlug Mendrisio zurück und ging erneut in Führung (75.).

Im Normalfall wäre dieser Treffer auf dem kräfteraubenden Terrain wohl die Entscheidung gewesen. Nicht aber an diesem Abend. Die Murianer, welche demonstrierten, dass sie gewillt waren, auf die Ohrfeige von Biasca die passende Antwort zu geben, krempelten die Ärmel noch einmal hoch.

Die Belohnung für diesen Kraftakt folgte in der 87. Minute. Edgar Yrusta erzielte bei seinem Comeback nach einer langen Verletzungspause seinen zweiten Saisontreffer.

Der FC Muri wurde schliesslich nach einer beherzten Leistung schlecht belohnt. Immerhin schaute in der Endabrechnung ein wichtiger Zähler gegen den Abstieg heraus. Trainer Beat Hubeli lobte seine Mannschaft nach dem Schlusspfiff.

«Das war eine starke Reaktion auf das Samstagspiel. Ich habe bewusst den Spielern, die in Biasca auf dem Platz standen, noch einmal eine Chance gegeben», meinte er. Leider habe seinen Offensivspielern in einigen Szenen vor dem gegnerischen Tor das letzte Quäntchen Entschlossenheit gefehlt, fügte er an.

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