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Drei Festnahmen nach FCA-Spiel gegen Thun

Rund um das Fussballspiel Aarau – Thun kam es am Samstagabend zu verschiedenen Zwischenfällen. Die Kantonspolizei nahm drei Fans fest.

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Die Fans der Szene Aarau an einem Heimspiel im Brügglifeld.

Die Fans der Szene Aarau an einem Heimspiel im Brügglifeld.

STEFFEN SCHMIDT/KEYSTONE

Bereits beim Anmarsch zum Stadion Brügglifeld war es laut Kantonspolizei Aargau zu gegenseitigen verbalen Provokationen der beiden Fangruppen gekommen. Während des Spiels zündeten Unbekannte in beiden Lagern Pyrofackeln und Rauchkörper, weshalb der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen musste.

Einmal stürmten auch vermummte Fans das Spielfeld. Laut Augenzeugen aus dem Publikum wollten sie eine Thun-Fahne klauen.

Beim allgemeinen Rückmarsch in Richtung Stadt zündeten Gästefans abermals Fackeln und provozierten Widersacher sowie Unbeteiligte. Am Bahnhof musste die Kantonspolizei dann Gummischrot und Pfefferspray einsetzen, um die aggressiven Fangruppen von einander fernzuhalten und gezielte Angriffe gegen die Polizei abzuweisen.

Mit der Abreise der Gästefans um 23.15 Uhr beruhigte sich die Situation. Da Anzeichen bestanden, dass gewaltbereite Fans bei der Rückreise am Bahnhof Olten erneut aufeinander treffen könnten, musste die Kantonspolizei Solothurn dort ebenfalls mit starken Kräften bereitstehen. Damit konnten Ausschreitungen verhindert werden.

Die Kantonspolizei Aargau nahm drei randalierende FCA-Fans fest. Die drei Schweizer im Alter von 17, 18 und 25 werden verdächtigt, beim Angriff auf die Polizei beteiligt gewesen zu sein. Alle drei befinden sich in Haft.

Polizisten wurden nicht verletzt. Auch liegen der Kantonspolizei keine Angaben über sonstige Verletzten vor.

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