Nach elf Spielen nur vier Punkte, nach 14 Spielen schon 13 Punkte: Der FC Aarau konnte die rote Laterne dank dem Gewinn von neun Zählern in drei Spielen endlich an Chiasso abgegeben. Nach dem 3:0 gegen Rapperswil-Jona gibt es auch Sicht des FC Aarau folgende Erkenntnisse.

Erkenntnis 1

Achtung Gelbgefahr: Der FC Aarau legte in den vergangenen Wochen bezüglich Härte und Aggressivität einen Zacken zu. Der bedingungslose Einsatz ist der Hauptgrund dafür, warum vor dem Auswärtsspiel in Schaffhausen am übernächsten Freitag gleich fünf Spieler vor einer Spielsperre stehen. Giuseppe Leo, Elsad Zverotic, Olivier Jäckle, Varol Tasar und Linus Obexer sahen im Verlauf dieser Saison jeweils dreimal gelb und werden nach der nächsten Verwarnung eine Spielsperre absitzen müssen. Wen erwischt es zuerst?

Erkenntnis 2

Georg Heitz als Glücksbringer: Ist Georg Heitz im Stadion Brügglifeld mit dabei, gewinnt der FC Aarau. Der frühere Sportdirektor des FC Basel und Freund und Mentor von Aarau-Trainer Rahmen sah die Siege in den Heimspielen gegen Schaffhausen (3:1), gegen Wil (2:0) und jetzt auch gegen Rapperswil-Jona (3:0). Heitz bringt dem FC Aarau also Glück. Wie wäre es, wenn Heitz auch mal ein Auswärtsspiel der Aarauer besuchen würde? Beispielsweise am übernächsten Freitag in Schaffhausen?   

Erkenntnis 3

Schwere Zeiten für Norman Peyretti: Zu Beginn dieser Saison war Norman Peyretti gesetzt und zählte zur Startformation des FC Aarau. Bei den drei erfolgreichen Spielen gegen Wil, Chiasso und Rapperswil-Jona war der 24-jährige Franzose nicht mehr erste Wahl. Am Sonntag gegen Rapperswil-Jona zählte Peyretti nicht einmal mehr zum 18-Mann-Aufgebot. Peyretti ist ein gutes Beispiel dafür, dass beim FC Aarau der Konkurrenzkampf in vollem Gang ist.​

FC Aarau - Rapperswil-Jona: Highlights im Video