Dragan Marjanac
HSC-Torhüter erlitt Durchblutungsstörung im Hirn – jetzt ist er auf dem Weg der Besserung

Dragan Marjanac, Stammgoalie beim HSC Suhr Aarau, befand sich jüngst aufgrund eines gesundheitlichen Problems in ärztlicher Behandlung. Jetzt gibt der Verein bekannt, was vorgefallen ist: Der Torhüter hatte im Training eine Durchblutungsstörung im Hirn erlitten. Von den Folgen wird er sich wieder vollständig erholen können.

Frederic Härri
Merken
Drucken
Teilen
Glück im Unglück: Einer Rückkehr in den Spitzensport steht für Dragan Marjanac grundsätzlich nichts im Weg, prognostizieren die Ärzte.

Glück im Unglück: Einer Rückkehr in den Spitzensport steht für Dragan Marjanac grundsätzlich nichts im Weg, prognostizieren die Ärzte.

Alexander Wagner

Im Kampf um den Finaleinzug gegen Pfadi Winterthur fehlte beim HSC Suhr Aarau bislang der Stammtorhüter: Dragan ­Marjanac. ­Wegen eines gesundheitlichen Problems befand sich der 36-Jährige seit Mitte letzter Woche in medizinischer Abklärung.

Nun teilt der Verein mit, dass bei Marjanac nach einem Vorfall im Training eine kurzzeitige und leichte Durchblutungsstörung im Hirn festgestellt worden war. ­Diese habe Symptome im Arm ausgelöst. Im Kantonsspital Aarau (KSA) sei bei Marjanac anschliessend eine angeborene Veränderung im Körper entdeckt worden, welche bereits behandelt und behoben werden konnte. Eine gesundheitliche Gefahr bestehe nicht mehr. «Dragan hatte grosses Glück im Unglück», schreibt der HSC in der Mitteilung.

Wie die Spezialisten des KSA prognostizieren, werde sich Marjanac von den Folgen des Vorfalls wieder vollständig erholen. Einer Rückkehr in den Spitzensport stehe medizinisch «grundsätzlich nichts im Weg». Umgehend an seinen Spitalaufenthalt wird sich Marjanac in die Rehabilitation begeben.