Radquer

Doppelschlag für Francis Mourey - Starke Leistung der regionalen Fahrer

Am Radquer von Meilen duellierten sich Florian Vogel (ganz rechts) und Severin Sägesser (ganz links/Nr. 18) mit dem Belgier Dieter Vanthourenhout (Nr. 13) und dem Schweizer Johan Jacobs um einen Platz unter den ersten Zehn. Vogel schaffte dies und wurde Achter, Sägesser landete auf dem elften Platz.

Am Radquer von Meilen duellierten sich Florian Vogel (ganz rechts) und Severin Sägesser (ganz links/Nr. 18) mit dem Belgier Dieter Vanthourenhout (Nr. 13) und dem Schweizer Johan Jacobs um einen Platz unter den ersten Zehn. Vogel schaffte dies und wurde Achter, Sägesser landete auf dem elften Platz.

Das Radquer von Meilen machte den Abschluss der Schweizer Rennserie «EKZ-Crosstour». Mit dem Tagessieg holte sich der achtfache französische Meister Francis Mourey auch den Sieg in der Gesamtwertung.

In Meilen wurde das Radquer nach einem Unterbruch von acht Jahren am 2. Januar erstmals wieder ausgetragen. Die «EKZ-Crosstour» schloss damit seine Serie ab. Den Auftakt zu dieser fünf Schweizer Prüfungen umfassenden Rennserie hatte Mitte September das «Süpercross» von Baden gemacht.

Die Fahrer fanden in Meilen für die in der bisherigen trockenen Quer-Saison eher ungewohnte Verhältnisse vor: Tiefe Wiesenstücke, zahlreiche Fusspartien und glitschige Abfahrten.

Vom Pech der Schweizer Favoriten profitiert

Mit diesen Streckenverhältnissen am besten zurecht kam der Franzose Francis Mourey. Der mehrfache, jedoch nicht amtierende französische Quer-Meister setzte sich von Start weg alleine in Front. Obwohl sein Vorsprung nie mehr als eine halbe Minute betrug, hielt Mourey bis ins Ziel durch. Er holte sich mit diesem Erfolg auch gleich den Sieg in der Gesamtwertung der «EKZ-Crosstour».

Moureys Gesamterfolg wurde auch möglich, weil die vor dem letzten Rennen die Wertung anführenden Schweizer Marcel Wildhaber und Simon Zahner im Finalrennen nicht reüssierten. Wildhaber übertrat sich in der dritten von acht Runden bei einem harmlosen aussehenden Sturz den rechten Fuss so stark, dass er nicht mehr weiterfahren konnte, sondern ins Spital musste.

Zahner zollte dem Kräfte zerrenden Rennen Tribut und fiel nach einem guten Beginn auf den siebten Rang zurück. Der frühere U23-Schweizermeister Lars Forster rettete letztendlich die Ehre der Schweizer. Er schaffte nach einem verhaltenen Beginn als Dritter den Sprung aufs Podest: «Ich fuhr mein Tempo und kam immer weiter nach vorne. Das beflügelte mich».

Gränicher Regionalfahrer überzeugten

In der Anfangsphase hielten sich Florian Vogel und Severin Sägesser, die beiden Aushängeschilder des RC Gränichen, in der Nähe von Forster auf. Im Gegensatz zum zweifachen U23-Schweizermeister vermochten die beiden Regionalfahrer in der Endphase allerdings nicht mehr aufzudrehen. Mit den Rängen 8 (Vogel) und 11 (Sägesser) gelangen ihnen gleichwohl gute Resultate.

Im ausgezeichnet besetzten Rennen war Vogel nämlich vor Ex-Schweizermeister Lukas Flückiger drittbester Schweizer. Matthias Stirnemann, der dritte Fahrer aus den Reihen des RC Gränichen, wurde im 19. Rang klassiert.

Das Trio des RC Gränichen wird am kommenden Sonntag, dem 10. Januar, an der in Dagmersellen stattfindenden Querfeldein-Schweizermeisterschaft an den Start gehen.

Meistgesehen

Artboard 1