Handball NLA
Doppelflieger: Mit diesem Traumtor entscheidet der HSC Suhr Aarau die Partie 30 Sekunden vor Schluss

Der entscheidende Treffer des HSC Suhr Aarau beim 27:24-Sieg gegen Wacker Thun war auch der schönste der ganzen Partie. 30 Sekunden vor Abpfiff brachte ein «Doppelflieger» die 1231 Zuschauer in der Aarauer Schachenhalle zum Tosen.

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Ein Traumtor entscheidet die erste Partie der Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Aargauern und den Berner Oberländern. Verantwortlich dafür: Milan Skvaril, David Poloz und Tim Aufdenblatten.

Doch der Reihe nach: Die Spieluhr zeigt 59:11 an, der HSC Suhr Aarau führt mit einem Tor und nimmt ein Timeout. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff steht die Schachenhalle in Aarau Kopf.

Der Grund dafür ist der nachfolgende Treffer des Heimteams zum 26:24. Topskorer Skvaril spielt auf Flügel Poloz, der im Flug quer auf Co-Captain Aufdenblatten legt und dieser versenkt eiskalt. Per Doppelflieger – so nennt sich diese Traumkombination – ins Glück.

«Diesen Spielzug haben wir im Timeout genau so abgesprochen», sagt HSC-Cheftrainer Misha Kaufmann und ergänzt: «Ich würde in dieser Phase nicht mit so etwas rechnen, also habe ich auf den Überraschungseffekt gesetzt.»

Und das hat funktioniert. Auch Aufdenblatten, der den Treffer schliesslich erzielte, war nach der Schlusssirene erfreut: «Wir waren voll und ganz davon überzeugt, dass es klappen wird. Umso schöner, dass wir damit recht behalten haben.» (dfs/edi)

HSC-Rückraumspieler Manuel Zehnder (l., im Zweikampf mit Simon Huwyler) kam beim Auftaktsieg gegen Wacker Thun sporadisch zum Einsatz.
12 Bilder
Tim Aufdenblatten, Co-Captain des HSC Suhr Aarau, zeichnete sich mit sechs Treffern als bester Torschütze seines Teams aus.
HSC-Spieler Nikola Isailovic im Abschluss gegen seinen Ex-Klub.
Impressionen vom ersten Playoff-Viertelfinalspiel des HSC Suhr Aarau gegen Wacker Thun (16. April 2019)
Grosser Jubel in den Reihen des HSC Suhr Aarau nach der Schlusssirene.
HSC-Topskorer Milan Skvaril (l.) steuerte drei Treffer zum Sieg seines Teams bei.
Die Schachenhalle explodiert: Nach der Schlusssirene wird der Sieg zum Auftakt der Playoff-Viertelfinalserie gegen Wacker Thun bejubelt.
Dario Ferrante, die Nummer 2 im Tor des HSC Suhr Aarau, kam nach der Pause und zeigte eine starke Partie, was sich in einer Abwehrquote von 43 Prozent niederschlug.
HSC-Flügel Timothy Reichmuth in Aktion.
HSC-Kreisläufer Martin Slaninka im Abschluss.
HSC-Co-Captain Tim Aufdenblatten (r.) im Abschluss gegen den ehemaligen Endinger Simon Huwyler.
HSC-Topskorer Milan Skvaril (r.) im Zweikampf mit Wackers Aargauer Nicolas Suter.

HSC-Rückraumspieler Manuel Zehnder (l., im Zweikampf mit Simon Huwyler) kam beim Auftaktsieg gegen Wacker Thun sporadisch zum Einsatz.

Alexander Wagner