Ein Traumtor entscheidet die erste Partie der Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Aargauern und den Berner Oberländern. Verantwortlich dafür: Milan Skvaril, David Poloz und Tim Aufdenblatten.

Doch der Reihe nach: Die Spieluhr zeigt 59:11 an, der HSC Suhr Aarau führt mit einem Tor und nimmt ein Timeout. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff steht die Schachenhalle in Aarau Kopf. 

Der Grund dafür ist der nachfolgende Treffer des Heimteams zum 26:24. Topskorer Skvaril spielt auf Flügel Poloz, der im Flug quer auf Co-Captain Aufdenblatten legt und dieser versenkt eiskalt. Per Doppelflieger – so nennt sich diese Traumkombination – ins Glück.

«Diesen Spielzug haben wir im Timeout genau so abgesprochen», sagt HSC-Cheftrainer Misha Kaufmann und ergänzt: «Ich würde in dieser Phase nicht mit so etwas rechnen, also habe ich auf den Überraschungseffekt gesetzt.»

Und das hat funktioniert. Auch Aufdenblatten, der den Treffer schliesslich erzielte, war nach der Schlusssirene erfreut: «Wir waren voll und ganz davon überzeugt, dass es klappen wird. Umso schöner, dass wir damit recht behalten haben.» (dfs/edi)