Ski freestyle
Dimitri Isler: «Der Weltcup ist eine andere Liga»

Der 20-jährige Sport-KV-Lehrling aus Tennwil wurde im März erstmals Schweizer Meister bei den Aerials und gewann zum zweiten Mal in Folge die Europacup-Gesamtwertung.

Andreas Fretz
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Dimitri Isler: «Im Sommer auf der Wasserschanze trainiere ich Dreifach-Saltos mit vier Schrauben.»

Dimitri Isler: «Im Sommer auf der Wasserschanze trainiere ich Dreifach-Saltos mit vier Schrauben.»

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Dimitri Isler, Sie sind erstmals Schweizer Meister und erneut Gesamtsieger im Europacup, welcher Titel freut Sie mehr?

Der Sieg im Europacup ist die grössere Genugtuung, vor allem, weil es bei den fünf Weltcup-Starts nicht wie gewünscht lief. Im Europacup konnte ich beweisen, dass ich gute Sprünge auf einem konstanten Niveau draufhabe.

Wann gelingt der Durchbruch?

Hoffentlich bald. Nächste Saison geniesst der Weltcup Priorität. Aber das ist eine ganz andere Liga. Dann muss ich diese Sprünge, die ich in dieser Saison erstmals zeigte, perfekt beherrschen.

An den Olympischen Spielen sah man Dreifach-Saltos mit fünf Schrauben. Was springen Sie?

Ich zeige drei Schrauben. Im Sommer auf der Wasserschanze trainiere ich Dreifach-Saltos mit vier Schrauben. Diesen Sprung will ich dann an der WM präsentieren. Aber mein grosses Ziel sind die Olympischen Spiele 2018.

Fiel es schwer, während Sotschi nur Zuschauer zu sein?

Ich musste damit rechnen, dass es nicht reicht. Dennoch ist es bitter, wenn man dann im Fernsehen die Leute springen sieht, mit denen man die ganze Saison unterwegs ist.

Wie kommt man als Unterländer eigentlich zu diesem Sport?

Ich habe lange Kunstturnen betrieben, aus gesundheitlichen Gründen aber aufhören müssen. Ich war immer ein begeisterter Wintersportler und habe dann ein Probetraining auf einer Wasserschanze absolviert.

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