Einzelkritik FC Wohlen
Diese Freiämter lieferten im Letzigrund eine ungenügende Leistung ab

Obwohl der FC Wohlen nicht nur unterlegen war, widerspiegelt das 0:4 beim FC Zürich, dass zwischen den beide Teams eine grosse Diskrepanz vorliegt. Auch in Sachen individueller Qualität. Die Freiämter in der Einzelkritik nach der FCZ-Niederlage.

Calvin Stettler
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Florian Stahel konnte der Abwehr gegen Zürich keine Stärke verleihen

Florian Stahel konnte der Abwehr gegen Zürich keine Stärke verleihen

Keystone
Joel Kiassumbua: Note 4-5 Zwei Gegentore waren unhaltbar. Kassierte zwar insgesamt deren vier, sorgte aber auch dafür, dass die Wohler nicht ebenso viele zusätzliche Gegentreffer erhielten. Ein Fan auf der Haupttribüne brachte es mit seiner Aussage auf den Punkt: "Ein Goalie-Problem hat Wohlen sicher nicht."
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Yannick Schmid: Note 3-4 Gemessen an seiner Erfahrung ein ganz ordentlicher Auftritt. Dennoch geht es manchmal zu schnell für den 21-Jährigen - so auch beim dritten Gegentor, wo Schmid von Rodriguez ausgetanzt wird.
Florian Stahel: Note 3-4 Der Start ist gut. In einer ersten Phase kann er der Wohler Abwehr helfen, standhaft zu bleiben. Vergibt in der 15. Minute eine gute Kopfball-Chance und muss je länger je mehr Löcher in den eigenen Reihen kitten. Das gelingt nicht immer.
Sead Hajrovic: Note 3-4 Die Abstimmungsprobleme sind noch immer da. Beim Volley-Tor von Winter kommt er zu spät. Wehrt er sich mit Händen und Füssen und muss manchmal dankbar sein, dass der FCZ im Abschluss schlampt.
Janick Kamber: Note 3 Es war nicht der Abend des 24-Jährigen. Früh begeht er den ein oder anderen Fehler, kann diese bis zum Schluss nicht vollends einstellen und hat bis zu Winters Auswechslung mit dessen Wucht zu kämpfen.
Davide Giampà: Note 3-4 Kein einfaches Spiel für Giampà, der über weite Strecken unsichtbar blieb. Platz für offensive Aktionen gab es keinen, denn seine Dienste wurden stets in der Rückwärtsbewegung benötigt. Bekundete mehrmals Mühe mit dem Tempo.
Marko Muslin: Note 3-4 Wehrte sich tapfer, doch auch für Muslin ging es immer mal wieder zu schnell, was sich in verlorenen Bällen niederschlug. Ansonsten ein unauffälliger Abend.
Miguel Castroman: Note 4 Vor allem in der ersten Halbzeit gibt Castroman richtig Gas, vergibt aber mindestens eine Top-Chance. Steht dann am Ursprung des zweiten Gegentreffers und baut in der zweiten Hälfte ab.
Alain Schultz: Note 3-4 Der Anfang macht Mut, Schultz ist präsent, drückt dem Wohler Offensivspiel den Stempel auf, doch der 33-Jährige baut bereits in der ersten Halbzeit sukzessive ab. Im zweiten Umgang blass.
Nico Abegglen: Note 3 Der 26-Jährige kommt nie richtig auf Touren. Bleibt oftmals mit dem Ball in der FCZ-Abwehr hängen und verpasst es, etwas Überraschendes zu kreieren. Mehr Schatten als Licht.
Marko Dangubic: Note 3-4 Dass Dangubic gegen eine Innenverteidigung von Super-League-Format antreten muss, ist spürbar. Er gibt sich zwar Mühe, wirft sich in die Zweikämpfe, doch der Output ist bescheiden.
Janko Pacar: Note 3-4 Kommt in der 60. Minute für Abegglen. Bringt aber ähnlich wenig Impulse ins Spiel. Kommt zwar ein, zwei Mal an die Strafraumgrenze, vertändelt dann aber den Ball.
Sandro Foschini: Note 4 Ersetzt in der 67. Minute Giampà. Der 28-Jährige schafft es, das Mittelfeld ein wenig zu stabilisieren, doch auch sein positiver Impuls ist von kurzer Dauer.
Ronny Minkwitz: Keine Note Wird in der 77. Minute für Captain Schultz eingewechselt. Verschuldet mit seinem Fehlpass den vierten Gegentreffer. Insgesamt aber ein zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.

Joel Kiassumbua: Note 4-5 Zwei Gegentore waren unhaltbar. Kassierte zwar insgesamt deren vier, sorgte aber auch dafür, dass die Wohler nicht ebenso viele zusätzliche Gegentreffer erhielten. Ein Fan auf der Haupttribüne brachte es mit seiner Aussage auf den Punkt: "Ein Goalie-Problem hat Wohlen sicher nicht."

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