Beim Heimspiel am Samstag gegen den amtierenden Schweizermeister aus La Chaux-de-Fonds, konnte das Team Argovia erstmals wieder auf Nikita Khakimov zählen, der aufgrund einer Knieverletzung längere Zeit pausieren musste.

Zusammen mit Tobias Künzi im 1. Herrendoppel und mit Lea Müller im Mixed gewann er seine beiden Spiele. Die beiden anderen Siege steuerte Evgeniya Kosetskaya bei. Sie gewann mit Lea Müller das Damendoppel und das Dameneinzel. Beide Spiele gingen über die volle Distanz von drei Sätzen, und boten den Zuschauern Badminton auf höchstem Niveau – ihre Gegnerinnen im Damendoppel waren die mehrfachen Olympiateilnehmerinnen Sabrina Jaquet und Kate Foo Kune.

Geburtstagsgeschenk für CO-Präsidenten

Im Dameneinzel ging es im 3. Satz in die Verlängerung und Kosetskaya konnte nach Abwehr eines Matchballs ihren 5. Matchball (zur Erlösung der Zuschauer) nutzen und gewann schlussendlich 16:21, 21:17 und 26:24. Dabei war kurz vor dem Spiel nicht einmal sicher, ob Kosetskaya überhaupt spielen kann: Ihr Gepäck war im falschen Flieger und so musste sie sich am Samstagvormittag in aller Hektik noch komplett neu ausrüsten (Schuhe, Schläger usw.).

Mit dem Unentschieden sicherte sich das Team Argovia die Playoff-Teilnahme bereits vor der letzten Begegnung und bereitete dem CO-Präsidenten, Fredi Heymann, das schönste Geschenk zum 65. Geburtstag.

In der letzten Begegnung der laufenden Saison ging es für das Team Argovia nach Yverdon-les-Bains. Die Mannschaft aus Yverdon-les-Bains hatte am Vortag St. Gallen-Appenzell mit 7:1 besiegt und mit nur einem Punkt Rückstand auf einen Playoff-Platz und den entsprechenden Ambitionen ihre beste Mannschaft an den Start geschickt.

Flurin Furrer im Einzel gegen den ehemaligen zig-fachen Schweizermeister Anthony Dumartheray.

Flurin Furrer im Einzel gegen den ehemaligen zig-fachen Schweizermeister Anthony Dumartheray.

Überraschung im 2. Herrendoppel

Erneut war jedoch auf unsere Frauen verlass: Lea Müller und Evgeniya Kosetskaya gewannen erneut das Damendoppel, Evgeniya Kosetskaya das Dameneinzel und auch das Mixed mit Lea Müller / Nikita Khakimov wurde klar in zwei Sätzen gewonnen.

Die Überraschung war zweifelsohne das 2. Herrendoppel, das Silvan Furrer mit Pedro Martins gegen die Topspieler Nottingham und Debétaz von Yverdon-les-Bains mit 22:20, 10:21 und 21:19 für das Team Argovia entscheiden konnten. Für den jungen Silvan Furrer war es sein erster Sieg in der Nationalliga A.

Pedro Martins und Silvan Furrer nach Gewinn des 2. Herrendoppels.

Pedro Martins und Silvan Furrer nach Gewinn des 2. Herrendoppels.

Aber es sollte noch besser kommen: Tobias Künzi kämpfte im 2. Herreneinzel den dänischen Topspieler Christophersen in einem spannenden 3-Satz-Krimi nieder – im 3. Satz konnte er den vierten Matchball nutzen.

Damit beendet das Team Argovia die reguläre Saison noch mit einem Sieg gegen ein sehr starkes Yverdon-les-Bains; das lässt nach den letzten Spielen wieder für die Playoffs hoffen. Im Playoff-Halbfinale muss das Team Argovia am 23. März nach La Chaux-de-Fonds reisen und trägt das Rückspiel zu Hause (Sporthalle Brühl, Gebenstorf) am 24. März aus. Haltet Euch den Termin frei.