Faustball
Die Teilnahme des STV Oberentfelden-Amsteg am Finalevent ist im Trockenen

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg gewinnen am vierten Spieltag in der Nationalliga A gleich drei Mal und sichern sich damit das Ticket für den Finalevent im September in Jona vorzeitig.

Fabio Baranzini
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Fabienne Fedier und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg holen sich drei Siege und damit das Ticket für den Finalevent.

Fabienne Fedier und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg holen sich drei Siege und damit das Ticket für den Finalevent.

Fabio Baranzini

Den drei Siegen in der dritten NLA-Runde liessen die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg am letzten Sonntag drei weitere Siege folgen. Zum Auftakt des vierten Spieltages schlugen die Oberentfelderinnen Faustball Neuendorf gleich mit 3:0.

«In diesem Spiel waren wir die klar bessere Mannschaft und konnten Neuendorf, das nicht den besten Tag erwischte, konstant unter Druck setzen», analysierte Trainer Benjamin Marti-Suter die Leistung seines Teams.

Etwas umstrittener war dann die zweite Begegnung des Tages gegen die unbequemen Aufsteigerinnen aus Kreuzlingen. Bereits im ersten Aufeinandertreffen mit den Ostschweizerinnen hatten die Oberentfelderinnen, die auf dem Papier klar zu favorisieren sind, etwas Mühe mit der unerschrockenen und jungen Mannschaft aus Kreuzlingen.

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg - im Bild Andrea Gerber - gewinnen im Spitzenspiel gegen Embrach mit 3:1.

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg - im Bild Andrea Gerber - gewinnen im Spitzenspiel gegen Embrach mit 3:1.

Fabio Baranzini

Und auch diesmal mussten die Spielerinnen von Benjamin Marti-Suter den zweiten Satz abgeben. Davon liessen sich die Oberentfelderinnen aber nicht aus der Ruhe bringen und konnten am Ende sicher mit 3:1 gewinnen.

Zum Abschluss des Spieltages stand das Spitzenspiel gegen das drittplatzierte Embrach auf dem Programm. Das erste Kräftemessen in der laufenden Meisterschaft zwischen den beiden Teams konnten die Oberentfelderinnen in drei hart umkämpften Sätzen gewinnen.

Knackpunkt dritter Satz

Im zweiten Duell waren es nun aber die Embracherinnen, die den besseren Start erwischten. «Wir waren nicht bereit, den Kampf anzunehmen und sind daher mehr schlecht als recht ins Spiel gestartet», so Marti-Suter. «Im zweiten Satz waren wir dann aber sehr souverän und haben sehr gut gespielt.»

Der Knackpunkt war der dritte Durchgang. Dieser war äusserst umkämpft und beide Teams konnten sich Satzbälle erspielen. Am Ende waren es aber die Oberentfelderinnen, die sich mit 14:12 durchsetzen konnten.

«Dieser Satzerfolg war psychologisch ein grosser Vorteil. Bei diesen heissen Temperaturen im dritten Spiel des Tages mit 2:1 Sätzen vorlegen zu können, war enorm wichtig», sagt Marti-Suter. Diesen Vorsprung liessen sich die Oberentfelderinnen nicht mehr nehmen und gewannen mit 3:1.

Halbfinal wohl wieder gegen Embrach

Der Sieg gegen Embrach war für den STV Oberentfelden-Amsteg gleich doppelt wichtig. Die momentane Tabellenkonstellation deutet nämlich daraufhin, dass sich die beiden Teams am Finalevent im Halbfinal erneut duellieren werden. «Dass wir sie in der Qualifikation zwei Mal schlagen konnten – einmal bei Regen und einmal bei heissen, trockenen Bedingungen - ist sicher ein Vorteil für uns», so Marti-Suter.

In der Meisterschaft steht nun die Sommerpause an. Erst Ende August findet die letzte Qualifikationsrunde statt, gefolgt vom Finalevent in Jona. In der Sommerpause messen sich die Oberentfelderinnen auf internationalem Parkett. Unter anderem laufen sie Anfang Juli im Champions Cup auf.

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