HSG Siggenthal

Die Siggenthaler stehen vor einer harten Zeit in der Nationalliga B

Der HSG Siggenthal startet in die neue Saison

Der HSG Siggenthal startet in die neue Saison

Heute Mittwoch geht für die 1. Mannschaft des HSG Siggenthal um 20:00 Uhr in der BBC Arena in Schaffhausen gegen die Kadetten Espoirs die neue Saison los. Letzte Saison zitterte die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden bis zum Schluss um den Ligaerhalt.

Auch diesmal dürfte es nicht einfach werden, sich im Unterhaus des Handballs zu halten. Gleich sieben Spieler kamen auf diese Saison neu. Dafür haben fünf Akteure den Verein verlassen oder ihre Karriere beendet. So hören die routinierten Thomas Schmid und Daniel Merz mit dem Leistungshandball auf.

Mit Spielgestalter Merz verlieren die Siggenthaler eine zentrale Persönlichkeit, auf und neben dem Feld. Er muss wie sein Bruder Andreas Merz, der jahrelang das Tor bei Suhr und Wacker Thun hütete, wegen Hüftproblemen aufhören. Eins zu eins wird man den zentralen Rückraumspieler nicht ersetzen können. «Wir haben mehrere Varianten, aber keine ganz klare Formation», erklärt Trainer Sascha Schönholzer, der zum ersten Mal die alleinige Verantwortung für die Vorbereitung hat.

Mit der Vorbereitung ist Schönholzer zufrieden. «Wir haben erreicht, was wir wollten, und konnten unser Kader verbreitern», freut er sich. Aber der Dämpfer folgt sogleich. Die Zuzüge sind fast allesamt sehr jung und damit auch unerfahren. «Für die Zukunft sieht es gut aus. Doch es ist möglich, dass einige Spieler erst in ein, zwei Jahren für diese Liga wirklich bereit sind», weiss der Trainer.

«Es wird sicherlich hart und wir werden gegen den Abstieg kämpfen müssen.» Erschwerend kommt hinzu, dass sich Stephan Egloff in der Vorbereitung am Wurfarm verletzt hat und länger ausfallen wird. Das Positive ist, dass sich das Umfeld der schwierigen Situation bewusst ist und auch nach einer möglichen Niederlagenserie niemand nervös wird.

Comeback von Aeberhard

Fast wie ein Neuzugang ist Goalie Raphael Aeberhard. Der langjährige Keeper des TV Endingen hatte schwere Rückenprobleme und fiel über eine Saison aus. Und da die Position des Torhüters im modernen Handball immer wichtiger wird, sind die Siggenthaler froh, mit Aeberhard und Benjamin Rudolf über ein starkes Goalieduo zu verfügen.

Trotzdem dürfte es für die Siggenthaler eine heikle Saison werden. Zumal sie zum Saisonauftakt am Mittwoch, 13. September, in Schaffhausen gegen die Espoirs der Kadetten gleich auf ein Topteam treffen. Auch in den nächsten Partien müssen sie gegen die führenden Vereine antreten. So kann es passieren, dass die Siggenthaler am Anfang der Saison nach hinten durchgereicht werden.

«Wir werden zum Auftakt sicherlich hart zu beissen haben», ist sich Schönholzer bewusst. Aber die Siggenthaler haben in den letzten Jahren enorme Kämpferqualitäten gezeigt. Und diese wollen sie auch in der neuen Saison unter Beweis stellen, um sich erneut in der Nationalliga B zu halten.

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