In den letzten Jahren hat der STV Oberentfelden bewiesen, dass er Grossanlässe im Faustballsport organisieren kann. Vor zwei Jahren fand in der Faustballarena am Erlenweg ein internationales Abendturnier statt, bei dem unter anderem der TSV Pfungstadt auflief, der zu den stärksten Teams weltweit gehört.

Vier Jahre davor hatten die Oberentfelder bereits einmal das Final4-Turnier der besten Schweizer Faustballteams durchgeführt. Und jetzt steht also ein weiteres Highlight auf dem Programm: Am Wochenende des 8./9. September werden die vier besten Schweizer Faustballteams der Männer und Frauen nach Oberentfelden reisen, um dort um den Schweizer Meistertitel zu kämpfen.

Highlight für die Aargauer Sportszene

«Wir freuen uns, das Final4-Turnier wieder in unserer Faustballarena durchführen zu dürfen. Wir werden alles daran setzen, einen tollen Event auf die Beine zu stellen, der für den Faustballsport und die Aargauer Sportszene ein Highlight wird», verspricht Vereinspräsident Michael Suter. Die Organisation für das Final4-Turnier läuft bereits auf Hochtouren.

Der STV Oberentfelden hofft, dass sich seine beiden NLA-Teams für das Final4-Turnier auf heimischem Boden qualifizieren.

Der STV Oberentfelden hofft, dass sich seine beiden NLA-Teams für das Final4-Turnier auf heimischem Boden qualifizieren.

Um Präsident Benjamin Kuhn wurde ein fünfköpfiges Organisationskomitee gegründet, das mitten in den Vorbereitungen steckt. «Wir wollen den Zuschauern in Oberentfelden einen attraktiven und hochklassigen Faustballevent bieten. Dazu gehört natürlich auch die entsprechende Infrastruktur mit Festwirtschaft, Tribüne und Center Court», so Benjamin Kuhn. «Ich bin überzeugt, dass uns das gelingt, und hoffe natürlich sehr, dass sich sowohl unser Männer-, als auch unser Frauenteam für den Finalevent qualifizieren kann.»

Bei den Frauen, die zuletzt sowohl in der Halle als auch auf dem Feld eine Medaille gewonnen haben und hinter Seriensieger Jona die zweitstärkste Kraft im Schweizer Frauenfaustball sind, darf man mit einer Qualifikation für das Final4 rechnen. Etwas anders präsentiert sich die Ausgangslage bei den Männern. Nach dem grossen Umbruch in der Mannschaft vor einem Jahr wäre es noch etwas verfrüht, die Qualifikation fürs Final4-Turnier als Ziel zu formulieren. Aber wer weiss, vielleicht beflügelt ja die Aussicht auf das Final4-Turnier auf der heimischen Anlage die Männerequipe von Trainer Koni Keller.