2. Liga inter
Die Schlussoffensive vom Team Aargau blieb ungekrönt

Team Aargau unterliegt in der 2. Liga inter Leader Dietikon trotz engagierter Darbietung 0:1. In der Nachspielzeit versuchte sich gar noch FCA-Goalie Predrag Pribanovic im gegnerischen Strafraum.

Achim Günter
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Duell der Torhüter: Dietikons Goalie Joao Ngongo (links) schliesst Bekanntschaft mit Aaraus Goalie Predrag Pribanovic. Alexander Wagner

Duell der Torhüter: Dietikons Goalie Joao Ngongo (links) schliesst Bekanntschaft mit Aaraus Goalie Predrag Pribanovic. Alexander Wagner

Doch es half alles nichts: So sehr das Team Aargau U21 auch auf den Ausgleich drängte, er fiel nicht. Aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause wäre zumindest der Punktgewinn verdienter Lohn für die Anstrengungen gewesen. FCA-Captain Davide Giampà wusste denn auch, wo der Hebel in den kommenden Wochen anzusetzen sein wird: «Wir müssen vor allem an der Entschlossenheit und der Effizienz arbeiten.» Ausschlaggebend für die knappe Niederlage war aus seiner Sicht gewesen, dass sein Team offensiv zu wenig wirklich gefährliche Aktionen habe kreieren können und gleichzeitig in der Defensive einmal zu wenig konsequent agiert habe. «Und der Leader ist in einer solchen Situation dann halt effizient.»

Die Dietiker feierten auf dem Kunstrasen im Aarauer Schachen zwar den dritten Sieg in Serie, wussten aber nur in der ersten Halbzeit zu überzeugen. Auch sie vermochten den Zuschauern insgesamt nicht allzu viel Herzerwärmendes zu bieten. Dabei wäre solches angesichts der herbstlichen Witterung durchaus willkommen gewesen. Doch spektakuläre Torszenen waren während der gesamten Spieldauer Mangelware, ebenso gelungene Ballstafetten. Beide Teams agierten taktisch diszipliniert und gewährten dem Gegner kaum Spielraum.

Nachdem Giampà einen frühen Warnschuss (6.) aufs Dietiker Gehäuse abgegeben hatte, bestimmte zunehmend der Gast die Partie. Die dritte Tormöglichkeit führte zur verdienten Führung: Stürmer Luca Dimita nickte eine präzise Flanke von links aus kurzer Distanz ein. Und nur eine Minute später hätte eigentlich sein Sturmpartner Durim Ibrahimi auf 2:0 erhöhen müssen.

«Wir hatten das Spiel im Griff»

So aber blieb der Nachwuchs des Challenge-League-Leaders in der Partie. Das Team von Trainer Thomas Binggeli drehte nach der Pause auf, störte nun früher und verzeichnete deutlich mehr Ballbesitz. Allein, die ganz klaren Chancen blieben aus. Und da Dietikon nach dem Seitenwechsel nur noch wenig zustande brachte und bei den wenigen Entlastungsangriffen kaum je gefährlich wurde, dümpelte das Spiel dem Ende entgegen – bis Aaraus Golaj FCD-Goalie Ngongo prüfte und damit die zehnminütige ungekrönte Schlussoffensive einleitete.

Der Spielertrainer des alten und neuen Leaders wollte hinterher nichts von einem glücklichen Sieg hören. «Anfangs hatten wir das Spiel im Griff. Sie waren in der zweiten Hälfte mutiger und haben früher angegriffen. Doch wir haben einfach den Todesstoss verpasst. Wir hatten aber die klareren Chancen», sagte Goran Ivelj.