Nikola Milosevic passt ideal in die junge Mannschaft von Thomas Jent – und fühlt sich wohl im System seines Trainers. Am wohlsten fühle er sich im offensiven Mittelfeld. «Man geniesst sehr viele Freiheiten, da man in der letzten Zone den Abschluss suchen kann, viele eins gegen eins Duelle führt und eine zentrale Rolle in der Angriffsauslösung hat. Man kann mit seinem Tempo das Spiel bestimmen und auch mal ein Spiel selber entscheiden», erklärt der Spieler. So kann er auch gut eine seiner Stärken ausspielen: den Abschluss aus verschiedenen Positionen auf dem Feld – wie gegen St. Gallen.

Milosevic ist ein grosser Reisefan

Neben seinem Talent zeichnet sich Milosevic auch durch seine Ambitionen aus: «Ich möchte jedes Spiel gewinnen, denn das ist was zählt.» Das hat in der Vorrunde mit dem FC Baden nicht ganz immer geklappt. «Wir müssen uns weiterhin gegenseitig pushen, um an unsere Grenzen zu gehen, damit wir letztlich Erfolg haben können. Wir sind momentan eine sehr junge Mannschaft, doch mit sehr viel Disziplin und grosser Selbstüberzeugung werden wir oben mitspielen», kennt der 22-Jährige das Erfolgsrezept.

Ist er mal nicht auf dem Platz anzufinden, könnte es gut sein, dass der Mittelfeldakteur weit in der Ferne ist. «Ich bin ein grosser Fan vom Reisen. Ich besuche des Öfteren eine neue Stadt und geniesse die Zeit dort», erklärt Milosevic.

«Drei Punkte sind Pflicht»

Doch vorerst gilt es mit dem FC Baden, die letzten Partien vor der Winterpause zu bestreiten. Zum Abschluss der Vorrunde der Erstliga-Meisterschaft (13. Runde) trifft der FC Baden zu Hause auf den FC Langenthal. Am Samstag, 4. November 2017, trifft die Esp-Truppe auf die Berner Aufsteiger, diesich im Tabellenkeller befinden. Das Spiel beginnt um 16.00 Uhr.

«Wir wollen es den Bernern schon früh schwer machen und extrem hoch pressen, das frühe 1:0 suchen und das Zepter in der Hand haben. Die drei Punkte sind Pflicht», erklärt Milosevic und fügt an: «Es wird kein Selbstläufer. Wir müssen 90 Minuten unser Spiel konzentriert zu Ende bringen. Mit dem FC Langenthal kommt ein Gegner ins Esp, der nicht optimal gestartet ist in dieser Vorrunde. Ich denke, es wird ein sehr umkämpftes Spiel mit vielen Toren.»