Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg benötigten am letzten Spieltag der Qualifikation einen Sieg gegen Kreuzlingen, um sich definitiv für das Final4-Turnier zu qualifizieren. Für dieses wichtige Spiel nahmen sie sich daher vor, den Start auf keinen Fall zu verschlafen, wie ihnen das gegen Diepoldsau und Neuendorf passiert war. Dieses Ziel konnten sie fast in Perfektion in die Tat umsetzen: Den ersten Satz gegen Kreuzlingen gewannen die Oberentfelderinnen nämlich gleich mit 11:1. «Dass wir so stark gestartet sind, hat uns selbst ein wenig überrascht», so Captain Sabrina Siegenthaler. «Wir hatten den Service gut im Griff und spielten auch bei den Annahmen und den Zuspielen sehr sauber.»

In der Folge kam Kreuzlingen zwar besser ins Spiel, aber richtig gefährden konnten sie die Oberentfelderinnen nicht. Mit dem Resultat von 11:8 gingen auch die Sätze zwei und drei an das Team von Trainer Mario Cuviello, das damit das Final4-Ticket gelöst hat. Daran vermochte auch die abschliessende 0:3-Niederlage gegen Qualifikationssieger Jona nichts zu ändern. 

Zufrieden mit Rang 3

«In dieser Partie konnten wir unser Spiel nicht wie gewünscht aufziehen. Deshalb schafften wir es nicht, genügend Druck zu erzeugen, um Jona in Gefahr zu bringen», analysierte Sabina Siegenthaler das letzte Spiel der Qualifikationsrunde. Trotz dieser abschliessenden Niederlage freut sich Siegenthaler über den dritten Qualifikationsrang. «Wir sind sehr zufrieden mit unseren bisherigen Leistungen in dieser Saison. Wir haben uns souverän für das Final4-Turnier qualifiziert und waren nicht auf fremde Hilfe angewiesen.»

Das Final4-Turnier haben dagegen die Männer des STV Oberentfelden verpasst. Wenn auch nur hauchdünn. Am Ende haben drei mickrige Punkte den Ausschlag gegeben, dass Oberentfelden hinter dem punktgleichen Elgg-Ettenhausen mit dem fünften Rang Vorlieb nehmen musste. In den zwei Direktduellen konnten beide Teams je einmal mit 3:2 gewinnen, doch die Elgger haben dabei drei Punkte mehr gewonnen. «Es ist natürlich schade, dass es am Ende so knapp nicht fürs Final4-Turnier gereicht hat, aber wir haben eine solide Saison gezeigt und mit einer jungen Mannschaft ohne Probleme den Ligaerhalt geschafft», bilanziert Routinier Dominik Gugerli.  

Das beste Spiel zum Schluss

Besonders zufrieden dürfen die Oberentfelder auch mit ihrem letzten Auftritt sein. Gegen Qualifikationssieger Wigoltingen zeigten sie die wohl beste Leistung der Saison und brachten das Spitzenteam an den Rand einer Niederlage. Trotz einer 2:1-Satzführung mussten sie sich am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben.

«In diesem Spiel haben wir gezeigt, was wirklich in uns steckt, wenn wir unsere Leistung abrufen können. Es waren nur Nuancen, die am Ende den Unterschied zu Gunsten von Wigoltingen ausgemacht haben. Mit dieser Leistung dürfen wir sehr zufrieden sein», so Gugerli.