Mountainbike
Die Mountain-Bike-Saison ist zu Ende – nun sind die Crossler dran

Mit einem zum Swiss-Bike-Cup zählenden Rennen in Lugano-Carona und dem Iron-Bike-Rennen von Einsiedeln beendeten die Mountain-Biker die Saison 2017. Mit der Prüfung von Illnau setzen hingegen die Querfahrer die vor Wochenfrist in Baden begonnene Saison fort.

August Widmer
Merken
Drucken
Teilen
Die Aargauerin Esther Süess (links/Nr. 79) gewann zum siebten Male das Iron-Bike-Rennen von Einsiedeln und damit auch die Saisonwertung der Marathon-Rennen.

Die Aargauerin Esther Süess (links/Nr. 79) gewann zum siebten Male das Iron-Bike-Rennen von Einsiedeln und damit auch die Saisonwertung der Marathon-Rennen.

Archivbild vom MTB-Rennen 2017 in Wittnau

Beim Quer von Illnau kam der für den RC Gränichen fahrende Severin Sägesser (Niedergösgen) als bester Regionaler auf den 13. Rang. Noch ist Säegesser nicht in der Form des letzten Winters als er auch in Belgien, dem Mutterland der Querrennen, ganz vorne mitzuhalten vermochte.

Aber die Quer-Saison ist noch lange: Nebst Weltcuprennen stehen im Januar in Steinmaur (am 14.1.) und in Valkenburg in Holland die Weltmeisterschaften auf dem Programm. Sägesser ist zuzutrauen, dass er bis dann wieder ganz vorne dabei sein wird.

In Illnau fuhr im Rennen der Anfänger Fabian Weiss (Sulz) auf den dritten Platz und sorgte so für den einzigen Podestplatz eines Aargauers.

Siege zum Saisonschluss

Besser machten es zum Saisonschluss die Mountain-Bikerinnen und Biker. Beim Iron-Bike-Rennen von Einsiedeln holte sich Esther Süess (Küttigen) mit einem Vorsprung von 28 Minuten zum siebten Male den Tagessieg.

Der 43-jährigen Lehrerin war damit auch der Sieg in der Gesamtwertung der fünf Rennen umfassenden Marathon-Wertung nicht zu nehmen. Bei den Männern nicht am Start war Urs Huber (Jonen).

Der Marathonspezialist musste die Saison anfangs September vorzeitig abbrechen, da er sich einen Bruch des Schlüsselbeins zugezogen hatte.

Saisonschluss der Cross-Country-Fahrer

Beim Saisonschluss der Cross-Country-Fahrerinnen und Fahrer in Lugano-Carona landete Kathrin Stirnemann (Gränichen) bei den Frauen auf dem fünften Schlussrang. Bruder Matthias kam im Rennen der Männer auf den 13. Rang.

Reto Indergand (Niedergösgen) wurde in dem vom Franzosen Titouan Carod gewonnen Rennen Sechster. Fabian Paumann (Rupperswil) kam als 17. ins Ziel. Indergand holte sich vor Weltmeister Nino Schurter den Gesamtsieg in dieser Rennserie.

Im Rennen der Amateure und Masters fuhr Michael Grod (Besenbüren) auf den dritten Rang. Noch besser war seine ebenfalls für den VC Hägglingen fahrende Schwester Nadia Grod.

Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen

Das Rennen der Juniorinnen musste sie zwar wegen eines Defektes bereits in der Startrunde aufgeben. Aber der Gesamtwertung beim Frauen-Nachwuchs im Swiss Bike-Cup war Grod nicht mehr zu nehmen. Mit drei Siegen bei sechs Starts war die Junioren-Schweizermeisterin ganz klar die stärkste Nachwuchsfahrerin.

Stark auch der männliche Nachwuchs aus dem Aargau. Die Junioren-Wertung wurde eine Beute von Joel Roth (Kölliken).

Nachdem Roth zwei Rennen für sich hatte entscheiden können, hinderte den Junioren-Schweizermeister auch der zweite Rang im Rennen von Lugano nicht am Sieg in der Gesamtwertung.

Mit dem zum Saisonschluss gezeigten Leistungen ist damit zu rechnen, dass der Aargau im Mountain-Bike-Sport auch inskünftig ganz vorne anzutreffen ist.

Der eine oder andere Biker und etliche Bikerinnen, wie Nadia Grod, werden in den kommenden Monaten jedoch auch an den Querfeldein-Rennen anzutreffen sein.