Delegiertenversammlung IASV
Die Interessengemeinschaft Aargauer Sportverbände will «mutig in die Zukunft schreiten.»

Die Interessengemeinschaft Aargauer Sportverbände wird künftig von einem Quartett geführt. Die neue Führung will die Neuausrichtung möglichst schnell umsetzen.

Konstantin Furrer
Merken
Drucken
Teilen
Von links: Der abtretende Präsident Ruedi Suter und die neu gewählten Vorstandsmitglieder Roland Polentarutti (Präsident Tennisverband), Jörg Sennrich (Präsident Turnverband), Hans Aemisegger (Präsident Fussballverband).

Von links: Der abtretende Präsident Ruedi Suter und die neu gewählten Vorstandsmitglieder Roland Polentarutti (Präsident Tennisverband), Jörg Sennrich (Präsident Turnverband), Hans Aemisegger (Präsident Fussballverband).

Zur Verfügung gestellt

Die Interessengemeinschaft Aargauer Sportverbände (IASV) bleibt für eine unbestimmte Zeit ohne neuen Präsidenten: An der Delegiertenversammlung am 28. September wurde kein neuer Präsident für den scheidenden Ruedi Suter gewählt. Stattdessen übernimmt ein Quartett die Leitung des IASV.

Roland Polentarutti (Präsident Tennisverband), Gesa Gaiser (Präsidentin PluSport Aargau) Hans Aemisegger (Präsident Fussballverband) und Jörg Sennrich (Präsident Turnverband), der bereits bisher dem Vorstand angehörte, nehmen bei der IASV künftig die Fäden in die Hände. «Mit diesem Schritt können wir die Führung sicherstellen und uns auf die Arbeit konzentrieren», sagt Jörg Sennrich. Wer loslasse, habe zwei Hände frei und wer zwei Hände frei habe, könne gestalten. So könne man einen Mehrwert für den Sport generieren, erklärt Jörg Sennrich.

Gesa Gaiser (Präsidentin PluSport AG).

Gesa Gaiser (Präsidentin PluSport AG).

Zur Verfügung gestellt

«Wir müssen mutig und kreativ in die Zukunft schreiten»

Der abtretende Präsident Ruedi Suter wünscht sich in Zukunft eine Organisation, die sich in der Zukunft stärker einsetzt für ihre Anliegen. Ein Wunsch, den auch die neuen Vorstandsmitglieder teilen: «Wir müssen mutig und kreativ in die Zukunft schreiten», sagt Hans Aemisegger, «es braucht innovatives Handeln und neue Lösungsansätze.

Der Kanton braucht ein starkes Sprachrohr. Jetzt liegt es an uns, dies umzusetzen.» Roland Polentarutti will bei der Umsetzung der Neuausrichtung keine Zeit verlieren: «Es ist wichtig, dass wir die neue Basis, die wir mit der Neuausrichtung gelegt haben, auch zügig umsetzen.» Für Sennrich ist die Neuausrichtung eine «Riesenchance». Wenn man gute Arbeit leiste, werde man auch die Unterstützung des Departements Bildung, Kultur und Sport bekommen, so Sennrich.