Fussball
Die Hoffnung des FC Wohlen ist der Teufelskerl im Tor: Flamur Tahiraj

Am Sonntag trifft Wohlen als Tabellenletzter der Challenge League auswärts auf Winterthur (16 Uhr, Schützenwiese). Trotz der mittlerweile sieben Verletzen scheint ein Licht am Ende des Wohler Tunnels.

Ruedi Burkart
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Muckis und Talent: FCW-Goalie Flamur Tahiraj.

Muckis und Talent: FCW-Goalie Flamur Tahiraj.

foto-net / Alexander Wagner

Noch vier Partien, dann ist die Hälfte der Saison vorbei. Höchste Zeit also für eine kleine Zwischenbilanz. Auch wenn diese aus Sicht der Freiämter wenig positiv ausfällt. Die nackten Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der FC Wohlen hat in den bisherigen 14 Spielen am wenigsten Siege geholt (1, gleich wie Chiasso), am meisten Niederlagen kassiert (8, wie Chiasso) und mit grossem Abstand am meisten Gegentore erhalten (36/pro Spiel 2,6).

Dass das Team von Trainer David Sesa seit der siebten Runde (und dem 1:4 in Vaduz) auf dem letzten Rang liegt, ist die logische Konsequenz der bisherigen Vorstellungen. Immerhin kriegt auch Tabellennachbar Chiasso mit Trainer Ryszard Komornicki kein Bein vors andere und leistet den Wohlern im Tabellenkeller treue Gesellschaft.

«Will Vertrauen zurückzahlen»

Es gibt für die arg dezimierten Wohler (zu den bisherigen sechs Verletzten kommt neu auch Matteo Musica hinzu) jedoch ein wenig Licht am Horizont. Die Hoffnung auf bessere Zeiten steht hinten in der Mitte. Mit Flamur Tahiraj (27) hat der FCW einen Teufelskerl im Tor. Seine persönliche Zwischenbilanz kann sich sehen lassen. In seinen fünf Partien (zwei zu Beginn der Saison, drei nach seiner verletzungsbedingten Pause) kassierte er im Schnitt 1,4 Gegentreffer – ohne Tahiraj warens sagenhafte 3,2 pro Spiel. Tahiraj ist seit Februar 2011 beim FCW unter Vertrag und seit Beginn dieser Saison die Nummer 1 im Tor. «Dieses Vertrauen will ich mit guten Leistungen zurückzahlen», so der Luzerner, der täglich von seinem Wohnort Dagmersellen ins Freiamt pendelt, vor dem Saisonstart. Es waren keine leeren Worte.