Nationalliga A
Die Frauen von Rotweiss Wettingen lassen nichts anbrennen

Zum Hallenhockey-Saisonstart gewannen die Meisterschaftsfavoritinnen gegen Luzern 1:0 und gegen Genf mit 5:0. Dennoch zeigte sich das Team selbstkritisch.

Monika Wälti
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Nicht zu überwinden: Rotweiss-Keeperin Flurina Wälti.

Nicht zu überwinden: Rotweiss-Keeperin Flurina Wälti.

Alexander Wagner

Zu Beginn der neuen Hallensaison trafen die Frauen von Rotweiss Wettingen auf die Luzernerinnen. Es war noch ein etwas harziges Spiel der Wettingerinnen, sodass sie gleich in den ersten Minuten mehrere kurze Ecken abwehren mussten, dies aber mit Erfolg.

Langsam fanden die Aargauerinnen in die Meisterschaft und kamen ihrerseits zu Chancen. Eine kurze Ecke vor der Halbzeit konnte dann Schnyder verwerten. Nach dem Seitenwechsel war das Spiel teilweise etwas hektisch und die Aargauerinnen vermochten ihren Vorsprung nicht auszubauen.

Im Gegenzug war aber Luzern ebenfalls nicht in der Lage den Anschlusstreffen zu erzielen, sodass das Spiel mit einem minimalen 1:0 Sieg an Wettingen ging.

Kantersieg gegen Genf

Das zweite Spiel des Tages bestritten die Rotweissen gegen die Aufsteigerinnen von Servette Genf. Diese waren nicht zu unterschätzen, zeigten sie doch eine sehr gute Leistung gegen den HC Olten und verloren nur mit einem Tor Differenz.

Das Spieltempo war hoch und die Rotweissen dominierten das Spiel klar. Schon früh gingen sie in Führung und konnten durch eine gute erste Halbzeit diese Führung auf 4:0 ausbauen.

In der zweiten Hälfte flachte das Spiel etwas ab. Die Wettingerinnen konnten das Tempo nicht mehr gleich hoch halten und die Fehlerquote erhöhte sich etwas, sodass auch die Genferinnen zu einigen Torchancen kamen, jedoch spätesten von Flurina Wälti, der Torhüterin der Rotweissen, gestoppt wurde.

Die Aargauerinnen hingegen erhöhten das Score trotz zahlreichen Chancen bis zum Spielende nur auf 5:0.

Es ist einmal mehr das gleiche Problem, das die Fraum von Rotweiss Wettingen haben: die Chancenauswertung. Daran gilt es für die kommende Woche zu arbeiten.