Aarau - Kriens
Die FCA-Spieler in der Einzelkritik: Ammeter erneut stark, Maierhofer nur als Verteidiger wertvoll

Lange war es ruhig im Brügglifeld. Einzig bei den zahlreichen Eckbällen der Krienser kam etwas Spannung auf. In den letzten zehn Minuten wurden die Fans für die Torflaute entschädigt. Gleich vier Mal landet die Kugel im Tor, einmal für Kriens, zweimal für den FC Aarau. Dabei zeigten viele Aarauer gute Leistungen.

Sebastian Wendel
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Sturmjuwel Yvan Alounga erzielt gegen Kriens ein Traumtor - gleichzeitig seine Torpremiere im Profifussball
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Petar Misic überlistet Torhüter Sebastian Osigwe.
Petar Misic (l.) und Markus Neumayr (r.) feiern den Treffer zum 4:1.
Doppeltorschütze Petar Misic bedankt sich nach dem 4:1 bei Vorlagengebener Rossini
Kriens Trainer Bruno Berner schaut sich die zweite Halbzeit kritisch an.
Markus Neumayr im schnellen Alleingang.
Captain Elsad Zverotic (l.) und Rrezart Hoxha wollen beide als erstes am Ball sein.
Stefan Maierhofer (l.) gibt alles gegen Jan Elvedi (M.) und Diogo Costa (r.)
Petar Misic (r.) schnappt sich den Ball, Jan Elvedi (l.) hat das Nachsehen.
Chance für Aarau, doch Jérôme Thiesson (r.) kommt nicht an Kriens Torhüter Sebastian Osigwe (l.) vorbei.
Bedeckt, aber regenfrei startet das Spiel im Brügglifeld.
Die Spieler beider Teams geben sich vor der Partie kurz die Hand.

Sturmjuwel Yvan Alounga erzielt gegen Kriens ein Traumtor - gleichzeitig seine Torpremiere im Profifussball

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Nicholas Ammeter: 5 – Weniger oft gefordert als gegen Winterthur, trotzdem ist er mit zwei Paraden beim Stand von 0:0 ein Mitgarant für den Sieg.
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Raoul Giger: 5 – In der ersten Halbzeit zurückhaltend, nach dem Seitenwechsel dreht er auf und ist an vielen Offensivaktionen beteiligt.
Giuseppe Leo: 4,5 – Darf anstelle von Thaler ran und zeigt defensiv eine grundsolide Leistung. Im Aufbauspiel aber verbesserungswürdig.
Nicolas Schindelholz: 4,5 – Lässt sich vor der Kriens-Chance direkt vor dem Pausenpfiff vernaschen, ansonsten solid und besser im Offensiv-Passspiel als Nebenmann Leo.
Damir Mehidic: 4 – Sieht bei beiden Chancen von Kriens in erster Halbzeit alt aus. In der zweiten Halbzeit steigert auch er sich.
Elsad Zverotic: 5 – Ging läuferisch voran und setzte mit fünf Distanzschüssen Offensivakzente. In der Schlussphase der umsichtige Ruhepol.
Mats Hammerich: 3,5 – Weniger präsent als in Winterthur, hatte Mühe, im Zentrum seine Rolle zu finden.
Jérôme Thiesson: 4,5 – Erneut offensiv bemüht, aber vor der Pause mit weniger Einfluss und fehlerhafter als in Winterthur. Spielte in der zweiten Halbzeit seine Routine aus.
Markus Neumayr: 4,5 – Hatte Mühe ins Spiel zu finden, belohnte sich dann aber in der 81. Minute mit einem Traumtor zum 2:0 für die markante Steigerung.
Petar Misic: 5 – In der ersten Halbzeit noch der Chancentod, dann eröffnet er in der 61. Minute das Skore. Sein zweites Tor zum 4:1 wird ihm Selbstvertrauen geben.
Stefan Maierhofer: 3,5 – War am wertvollsten, als er gegnerische Eckbälle wegköpfelte. Offensiv bis auf eine Ablage auf Misic wirkungslos.
Patrick Rossini: 4,5 – Kam in der 66. Minute für Maierhofer. Kommt zu zwei Abschlüssen, die das Ziel verfehlen. Dann schlägt er die Flanke, die zum 4:1 führt.
Gezim Pepsi: 4,5 – Kam in der 66. Minute für Hammerich. Gedankenschnell seine Ablage auf Neumayr, der dann herrlich zum 2:0 trifft.
Yvan Alounga: keine Note – Kam in der 84. Minute für Neumayr. Sein Tor 3:1 sichert den Sieg, gleichzeitig ist sein Premierentreffer als Profi eine Augenweide. Zu kurz im Einsatz für eine Note.
Marco Thaler: keine Note – Kam in der 90. Minute für Thiesson. Zu kurz im Einsatz für eine Note.

Nicholas Ammeter: 5 – Weniger oft gefordert als gegen Winterthur, trotzdem ist er mit zwei Paraden beim Stand von 0:0 ein Mitgarant für den Sieg.

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Die Stimmen zum 4:1 gegen Kriens mit den Torschützen Petar Misic und Markus Neumayr sowie mit Cheftrainer Patrick Rahmen: