An die vergangenen Spieltage der FC Aarau Frauen erinnert man sich gerne zurück. Englische Woche, drei Spiele innert sieben Tagen und das Punktemaximum gegen besserplatzierte Gegner abgeräumt. Zurzeit läuft alles rund in Aarau.

Doch das soll noch lange Nichts bedeuten. Trainer Charles Grütter äussert sich vor der Partie: «Wir hatten im letzten Herbst eine ähnliche Situation und haben diese dann verspielt. Diese verpasste Chance wollen wir jetzt nachholen und unseren Frühling vergolden.»

Und mit Rapperswil wartet ausserdem ein Gegner auf Augenhöhe. In der Meisterschaft haben die Teams zwei Mal gegeneinander gespielt und je einen Auswärtssieg mitnehmen können. Die Zeichen stehen also gut für Aarau.

Tabellenplatz ist unwichtig

Mit den neun Punkten aus den vergangenen drei Spielen haben sich die Aarauerinnen natürlich ein gutes Polster gegen hinten verschaffen können. Trotzdem ist der Tabellenplatz weniger wichtig, als es scheint: «Wir bewegen uns im Mittelfeld und das ist gut so. Ob wir nun auf dem sechsten oder siebten Tabellenplatz stehen, spielt uns nicht so eine grosse Rolle. Natürlich werden wir aber Alles dafür geben, am Samstag in Rapperswil zu punkten», sagt Grütter.

Für die Moral des Teams wäre ein Sieg wichtig. Vor der Siegessträhne lief es nämlich nicht so rund, vor allem auch wegen der Jugendlichkeit in den Köpfen der jungen Spielerinnen. Und genau diese soll nicht mehr in die Köpfe zurückkehren.

Rapperswil wird also kein einfacher Gegner. «Wir kennen natürlich die Stärken und Schwächen unserer Gegner und versuchen, uns darauf einzustellen. Rapperswil hat aber ein sehr kluges Trainerduo, dass uns auch überraschen könnte. Davor müssen wir Respekt haben», sagt Grütter.

Gut aufgestellt sind aber auch die Aarauerinnen, die sich, bis auf Martina Schwaller, vollzählig melden können. Die Moral stimmt, die Spielerinnen sind fit und die Laune passt auch. Einem Kampf um den sechsten Tabellenplatz steht also Nichts mehr im Wege.