Es war ein ausgeglichener Start in die Partie. Niemand getraute sich zu Beginn richtig, etwas freches auszuprobieren. Die Teams standen defensiv stark und liessen vor dem eigenen Tor nichts anbrennen. Auch die gut zusammengespielten Aarauer Angriffe sollten nicht zum Tor führen. Zu gut verteidigte der Gegner, zu unpräzise kamen die Pässe des Heimteams. Eine wirklich gefährliche Szene konnte sich keines der Teams zuschreiben lassen. Das Remis zur Pause wurde also den Leistung gerecht.

Bessere zweite Hälfte

Mehr Spannung brachte die zweite Halbzeit. Kaum aus der Kabine, drehten die Aarauerinnen auch schon auf und machten den Klassenunterschied in der Tabelle unsichtbar. Sie spielten schöner auf, standen hinten besser und kamen so in der 62. Minute durch Hediger zur verdienten Führung, die sie bis zum Ende hin halten konnten.

Es war allerdings auch mehr vom Gegner zu erwarten. Kaum eine gefährliche Torchance, man spürte kein Siegeswille. So verdiente sich das Heimteam den Sieg klar.

Trainer Charles Grütter nach dem 1:0-Sieg gegen Worb

Trainer Charles Grütter nach dem 1:0-Sieg gegen Worb

„Wir haben heute eines der besten Leistungen der Saison gezeigt. Wir waren aggressiv, zweikampfstark und willensstark. Beim finalen Pass hätten wir uns noch steigern können, trotzdem war es eine Topleistung unserer Mannschaft“, sagt Trainer Charles Grütter nach der Partie.  

Abstand nach hinten vergrössert

Nun ist auch der Abstand auf die Abstiegsplätze wieder um drei Punkte gewachsen, was für das Team eine kleine Erleichterung ist. „Mit dem Sieg heute haben wir mindestens acht Punkte Rückstand auf die Abstiegsplätze. Mit der Leistung, die wir heute gezeigt haben, habe ich keine Sorgen, dass es für uns noch gefährlich werden könnte.“

Nun geht es in einer Woche gegen den Tabellendritten aus Thun. Ein gutes Omen für die Aarauerinnen, denn die gegen stärkere Teams fallen die Resultate in den letzten Spielen positiv aus. „Gegen die besserplatzierten Teams läuft es bei uns momentan gut, wir hadern nur gegen die schlechter Platzierten. Wir wollen Thun den Kampf um den Aufstieg natürlich nicht erleichtern und die drei Punkte mit nach Hause nehmen“, so Grütter.