Der neue Sportchef Sandro Burki hat seinen ersten Transfer eingetütet: Der zentrale Mittelfeldspieler Gilles Yapi kommt leihweise bis Ende Saison vom FC Zürich aufs Brügglifeld. Vom Ivorer erhoffen sich Burki und Chefcoach Marinko Jurendic, dass er als verlängerter Arm des Trainers das fragile Gebilde schnellstmöglich stärkt.

Denn in den nächsten drei Partien gegen die Abstiegskandidaten Wohlen, Chiasso und Rapperswil-Jona muss der FC Aarau zwingend endlich auf die Siegesstrasse finden, um nicht eine Saison im Zeichen des Abstiegskampfs zu erleben.

Gilles Yapi im FCA-Dress: Am Samstag will er den Vertrag mit den Aarauern unterschreiben.

Gilles Yapi im FCA-Dress: Am Samstag will er den Vertrag mit den Aarauern unterschreiben.

In Yapi hat Burki seinen eigenen Nachfolger gefunden: Yapi spielt im zentralen defensiven Mittelfeld und verfügt mit seinen 35 Jahren über viel Routine. Dazu hat er ein imposantes Palmarès: Drei Mal Schweizer Meister mit dem FC Basel, je ein Cupsieg mit dem FCB und dem FC Zürich, im Frühling der Aufstieg mit den Zürchern in die Super League sowie etliche Partien in der Champions und Europa League. Mit der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste qualifizierte sich Yapi für die WM 2006 in Deutschland.

Kann der Neuzugang vom FC Zürich die Pleite-Serie der Aarauer stoppen? Im Bild: FCA-Sportchef Sandro Burki.

Kann der Neuzugang vom FC Zürich die Pleite-Serie der Aarauer stoppen? Im Bild: FCA-Sportchef Sandro Burki.

Warum kommt einer wie Yapi ins Brügglifeld? Ganz einfach: Beim FC Zürich ist er nur noch zweite Wahl. Nach der Verabschiedung von den Teamkollegen in Zürich fährt Yapi  am Samstagvormittag nach Aarau, um dort den Vertrag zu unterschreiben und seine neue Mannschaft kennen zu lernen.

Yapi ist der Anfang, aber noch lange nicht das Ende: Sportchef Sandro Burki stellt für die nächsten Tage weitere Neuverpflichtungen in Aussicht.