Wie sagt der Sportmund so schön: «Never change a winning team». Im Falle der 2. Mannschaft der Sterne wird dieser Grundsatz auch in dieser Saison beibehalten. Entsprechend wenig hat sich am Kader geändert. Dafür beim Namensauftritt: Aus Wettingen-Baden wurden die Argovia Stars.

Wie in der Vorsaison stehen Routiniers mit 1.-Liga-Erfahrung im Team, die es in der 2. Liga ein wenig «ruhiger» angehen wollen. Im Gegenzug erhalten Nachwuchs-Spieler eine ideale Plattform, sich fürs Fanion-Team aus der 1. Liga aufzudrängen. Getreu dem nächsten Grundsatz: «Die Mischung machts.»

Das Ziel bleibt gleich

Wie im Vorjahr bleibt auch die Zielsetzung: Playoff-Final. Damals musste man sich erst in der Endspiel-Serie gegen Münchenbuchsee-Moosseedorf geschlagen geben. «Wir sind es gewohnt, die Gejagten zu sein. Damit ist auch die Rollenverteilung klar», sagt Argovia-Sportchef Peter Hofmann. Neben den Argovia Stars drängen sich noch weitere Teams für die vorderen Plätze auf. Aufsteiger Zunzgen-Sissach hat sich nach der Auflösung der 1. Mannschaft mit 1.-Liga-Spielern verstärkt, aber auch Startgegner Altstadt Olten ist ein unbequemer Gegner. «Wenn wir nicht in jedem Spiel an unser Maximum gehen, werden wir dafür bestraft», warnt Hofmann.

Auch für Trainer Roger Burkart wird der Playoff-Durchmarsch nicht zum Selbstläufer. Im Gegenteil. «Wir hatten eine durchzogene Vorbereitung, vieles war mühsamer als sonst.» Wegen vieler Absenzen sei vor allem der Rhythmus noch nicht auf dem Niveau, wo ihn der Trainer gerne hätte. «Aber es führt kein Weg daran vorbei, dass wir nach der Qualifikation an erster oder zweiter Stelle liegen wollen», sagt Burkart. Nach der klar verlorenen Final-Serie im Vorjahr (0:3) wissen die Aargauer Spieler umso besser, was es braucht, um «den Kübel wieder zurückzuholen», weiss Burkart.

Rheinfelden will Lehren ziehen

Anderes Bild im Norden: Nach der verpassten Playoff-Qualifikation soll es diesmal klappen mit dem angestrebten Ziel des EHC Rheinfelden. «Die Spieler sind gewarnt und wissen, dass jedes Nachlassen sofort bestraft wird», weiss Sportchef Hansueli Tischhauser. Mit Michael Eppler steht auf diese Saison hin ein neuer Mann an der Seitenlinie. Seine Philosophie scheint bereits erste Früchte zu tragen: «Der Trainer fordert mehr von seinen Spielern als sein Vorgänger. Für mich ist dies die richtige Richtung», sagt Tischhauser. Dank diversen Verstärkungen – darunter auch Daniel Müllener vom 1.Ligisten Basel/KLH – stuft der Sportchef das Team stärker ein als im Vorjahr.