Kunstturnen
Die Aargauerinnen waren eine Klasse für sich

Starke Aargauer Teams an den Schweizer Meisterschaften: Alle bleiben in der höchsten Liga, das Frauenteam siegten überlegen.

Margot Wiederkehr
Drucken
Teilen

Aargauer Zeitung

Alle vier Aargauer Kunstturnteams behaupteten sich am vergangenen Wochenende in Meggen an den Schweizer Meisterschaften in der höchsten Liga. Besonders erfreulich war der erste Auftritt von Sara Catanzaro nach ihrer Verletzungspause. Sie turnte einen vereinfachten Vierkampf und erzielte trotzdem das höchste Gesamttotal in der NLA. Einzig Giulia Steingruber, Teilnehmerin an WM und Swisscup, lieferte in der NLB ein höheres Resultat.

Das Frauenteam Aargau übernahm gleich am Sprung die Führung und liess sie auch nicht mehr los. Die Turnerinnen unter Renato Gojkovic waren eine Klasse für sich. Sara Catanzaro, Jessica Diacci, Sarah Di Lascia, Jennifer Senn und Laura Schulte turnten weitaus schwieriger und sicherer und siegten mit 7,25 Punkten Vorsprung.

Auch das zweite Aargauer Team bestätigte die Vorherrschaft und blieb A-klassig. In der NLC starteten nochmals zwei Aargauer Frauenteams. Das Ziel: Eine Bestplatzierung und der Ligaerhalt. Die Vereinsturnerinnen und die jungen Kaderturnerinnen verkauften ihre Haut so teuer wie möglich und hatten am Schluss die Nase vorne.

Auch die Männer erfolgreich

Dass es für die Aargauer Männer in der NLA knapp werden würde, war schon im Voraus klar. Die Absenz von Niki Böschenstein und Lukas Fischer wurde schmerzlich sichtbar. Die Luzerner wussten ihren Heimvorteil zu nutzen: Nur an den Ringen mussten sie Solothurn und Aargau an sich vorbeiziehen lassen.

Mark Ramseier vermochte dabei an seinem Paradegerät eine Note von 14,45 Punkten beizusteuern. Michael Meier glänzte am Boden und am Sprung. Oliver Hegi tat sein Bestes am Pferd und am Barren. Zusammen mit Roland Häuptli und Tobias Krähenbühl gewannen sie Silber.

Nicht in die NLB abzusteigen, war das Hauptziel des zweiten Aargauer Teams. Severin Rohrer führte seine Mannschaft souverän an und mit der Mischung aus jungen Turnern und Routiniers zwang Aargau II die Berner in den Abstieg.