Orientierungslauf

Die Aargauer werden Fünfte im Heimrennen

Das Siegerpodest.

Das Siegerpodest.

An der 37. Treslagstaffel kam es zu klaren Entscheidungen, auch wenn die grossen Namen fehlten. Die Siegermannschaft aus dem Kanton Zürich setzte sich ab der zweiten von sechs Strecken an die Spitze und erlief sich einen Vorsprung von zehn Minuten.

Die Vorjahressieger aus dem Baselbiet profitierten zwar von zwei Streckenbestzeiten des schwedischen Internationalen Anders Holmberg, mussten sich als Zweite letztlich deutlich geschlagen geben. In der Spitzengruppe kam es zu einer Handvoll Disqualifikationen.

Die Jury nahm diese Equipe aus dem Rennen, weil ihre Läufer nicht die richtigen Posten angelaufen hatten oder aber die Schlussschlaufe nicht in der vorgeschriebenen Richtung absolvierten. Aus diesem Grund gelang einem Team aus Freiburg eine faustdicke Überraschung. Die Romands zählen ein Durchschnittsalter von lediglich 18 Jahren, überzeugten aber im Ödenholz oberhalb von Leuggern.

Als beste Aargauer Equipe erwies sich eine gemischte Mannschaft von der OL-Gruppe Suhr und der ostaargauischen bussola ok. Der Heimvorteil im coupierten Gelände rund um das «Schwedenkreuz» hielt sich in Grenzen. Der 21-jährige Samuel Keller (Gebenstorf) bewältigte die Startstrecke als Neunter.

Danach machte die Equipe mit der 20-jährigen Anina Brunner (Zufikon) und dem gleichaltrigen Ismael Röthlisberger (Aarau) Platz um Platz gut. Dabei ragt die vierte Abschnittszeit bei Brunners zweitem Abschnitt heraus. Letztlich resultierte der fünfte Schlussrang. Eine gute Minute fehlte auf einen Podestplatz. Vor Jahresfrist belegte Röthlisberg mit anderen Coéquipiers den undankbaren vierten Rang.

Der Traditionsanlass, der von der Jugendabteilung der OL-Gruppe Cordoba ausgerichtet wird, war geprägt von überlangen Strecken. Sogar die Rangverkündigung für die Spitzenteams musste um 45 Minuten verschoben werden.

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