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Die Aargauer Hoffnungen an der Swiss Junior Trophy scheitern am ersten Tag

Jeffrey von der Schulenburg steht in der zweiten Runde der U18.

Jeffrey von der Schulenburg steht in der zweiten Runde der U18.

Die beiden Aargauer Lokalmatadoren Jérôme Kym und Sophie Lüscher müssen ihre Ambitionen bereits am ersten Tag der FROMM Swiss Junior Trophy begraben. Trotzdem stehen fünf Schweizerinnen und Schweizer in der zweiten Runde.

Die jüngsten Resultate von Sophie Lüscher weckten auch Hoffnungen für die FROMM Swiss Junior Trophy in Oberentfelden. Die Seengerin hatte innerhalb von zwei Wochen sowohl die Aargauer Meisterschaften der Aktiven in Wohlen gewonnen, als auch die Schweizer Meisterschaften der Juniorinnen in der Kategorie U18. Heute wurde nun allerdings ihre Erfolgsserie beim internationalen Juniorenturnier in Oberentfelden gebrochen.

Nach einem Fehlstart gegen Francesca Curmi aus Malta – den ersten Satz verlor sie mit 0:6 – konnte sich Lüscher steigern. Sie konnte die kraftvollen Schläge ihrer Gegnerin besser entschärfen und konnte ihrerseits die Ballwechsel vermehrt bestimmen. Bei 5:4 konnte sie dann sogar zum Satzgewinn servieren.

Doch just in diesem Moment konnte sie ihr Spielniveau nicht mehr ganz halten. Den zweiten Satz mussten sie entsprechend mit 5:7 abgeben. «Ich habe den Anfang des Matches etwas verpasst und sie konnte viel Druck aufbauen. Im zweiten Satz habe ich dann mehr riskiert. Am Ende hat es aber nicht ganz gereicht. Schade, denn ich hatte meine Chancen. In dieser Phase hat jedoch etwas die Überzeugung gefehlt», analysierte Sophie Lüscher ihr Spiel.

Kym fehlte die Konstanz

Auch der zweite Aargauer Vertreter im Hauptfeld musste bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Jérôme Kym aus Möhlin kam in seinem Erstrundenspiel gegen den Briten Oscar Weightman nicht wie gewünscht auf Touren. Im ersten Satz entwickelte sich zwar ein offener Schlagabtausch, wobei beide Spieler ihren Service halten konnten.

Die logische Konsequenz war das Tie Break. Und dort behielt Weightman die Oberhand. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Der angeschlagene Kym – der rechte Oberschenkel machte ihm zu schaffen – konnte nicht mehr reagieren und geriet schnell mit 0:5 in Rücklage. Am Ende lautete das Verdikt 6:7, 1:6.

«Der Oberschenkel hat ihn sicherlich ein wenig behindert, aber das soll keine Ausrede sein», so sein Coach Sven Swinnen. «Bei Jérôme fehlt im Moment etwas die Konstanz. Er spielt zum Teil richtig gute Matches, kann dieses Niveau aber nicht jeden Tag abrufen. Es geht nun darum, dass er jedes Training und auch die Arbeit neben dem Platz mit einer hohen Intensität absolviert. Dann klappt es auch mit der Konstanz in den Matches.»

Ben Abdennibi und von der Schulenburg überzeugen

Von den restlichen Schweizern im Hauptfeld der U18-Kategorie vermochte Sami Ben Abdennibi seine Wild Card optimal zu nutzen und liess dem an Nummer acht gesetzten Russen Nikita Kashirin nicht den Hauch einer Chance. 6:0, 6:2 gewann er sein Spiel. Auch Jeffrey von der Schulenburg gelang ein Exploit. Er bezwang den an Nummer zwei gesetzten Weissrussen Alexander Zgirovsky mit 6:2, 6:4. Ebenfalls in der zweiten Runde stehen Gian-Luca Tanner und Noah Lopez.

Bei den Juniorinnen mussten die Schweizerinnen lange darauf warten, bis sich die erste Spielerin für die zweite Runde qualifizieren konnte. Im letzten Match mit Schweizer Beteiligung war es Nina Geissler, die den Bann brach. Sie schlug die an Nummer fünf gesetzte Französin Celia Belle Mohr mit 6:3, 7:5 und steht damit als einzige Schweizerin in Runde zwei.

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