«Wir bekommen es bestimmt mit einem Team zu tun, welches topmotiviert ans Werk geht und den Fuss nicht zurückziehen wird», sagt der Badener Marvin Spielmann. Der Youngster ist zum Saisonstart einer der auffälligsten Badener und bringt mit seiner Schnelligkeit viel Schwung in die Offensive.

Dennoch wollen die Hausherren im Esp ihrer Favoritenrolle gerecht werden und weitere drei Punkte im Kampf um die Aufstiegsspiele ins Trockene bringen. Zudem müssen sich die Spieler von Trainer Gabor Gerstenmaier auch für das magere 2:2 gegen Seuzach rehabilitieren.

Muri tritt unbeschwert bei Baden an

Ganz anders der FC Muri. Für die Zweitplatzierten geht es darum, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Nach einer starken Vorstellung und dem 1:0-Sieg gegen Gossau kann die Mannschaft von Trainer Beat Hubeli völlig unbeschwert und mit entsprechend grossem Selbstvertrauen in die Partie gehen.

Mit dem Spiel gegen Muri endet nun der Heimspiel-Marathon des FC Baden. Dass das Spiel neben der Derby-Stimmung auch sonst zum besonderen Spiel wird, weiss auch Spielmann: «Man kennt sich untereinander und Muri hat Spieler, die schon beim FC Baden gespielt haben.» Einer davon ist Emir Sinanovic. Der Freiämter Neuzugang konnte sich mit seinem Tor gegen Thalwil und seinem Assist gegen Gossau bereits zwei Mal als Matchwinner auszeichnen.

Lange Absenzenlisten

Trotzdem, ein Wermutstropfen bleibt – für beide Teams: die lange Absenzenliste. Bei Baden haben gegen Seuzach fünf Spieler verletzungsbedingt gefehlt, Muri hatte im letzten Spiel gegen Gossau gar sieben Ausfälle zu verzeichnen. Die Saison ist noch lang und die Gruppe ziemlich ausgeglichen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Ersatzbänke beider Teams in nächster Zeit wieder füllen, genau so wie das Punktekonto.