Volleyball

Der VBC Kanti Baden steigt in die NLB auf

Trainer Moritz Fischer und seine Spielerinnen vom VBC Kanti Baden steigen in die NLB auf.

Trainer Moritz Fischer und seine Spielerinnen vom VBC Kanti Baden steigen in die NLB auf.

Nach zwei hart umkämpften Playoff-Finalspielen steht der Direktaufsteiger in die Nationalliga B fest. Die Volleyballerinnen des VBC Kanti Baden setzten sich gegen den BTV Aarau durch. Die Aarauerinnen können jedoch noch über die Barrage aufsteigen.

Keiner wollte die unbeliebte und unter Druck setzende Favoritenrolle innehaben, ganz besonders nicht der Kanti-Baden-Trainer Moritz Fischer. Am Schluss war es dann aber doch eine deutliche Sache. Bereits am vergangenen Wochenende gelang es dem VBC Kanti Baden den BTV Aarau mit 3:1-Sätzen zu bezwingen, am Samstag folgte der zweite Streich.

In einer vollbesetzten Halle empfing der BTV Aarau die Gäste, doch auch zu Hause konnte das Team von Trainer Harald Gloor nicht siegen. Während die Sätze im ersten Playoff-Final nur knapp verloren wurden und die beiden Mannschaften sich nichts zu schenken wussten, machte der VBC Kanti Baden im Rückspiel keine halben Sachen mehr.

Der BTV Aarau konnte zwar den ersten Satz mit 25:17 gewinnen, doch mehr mochte der Lokalrivale aus Baden ihm nicht zugestehen. Nach dem Ende des dritten Satzes, der wie der vorausgegangene Satz an den VBC Kanti Baden ging, war klar, dass dieser einen Vorsprung vorgelegt hatte, der nicht mehr einzuholen war. Am Schluss durfte sich der VBC Kanti Baden erneut über einen 3:1 Sieg freuen. Die Qualifikationsspiele mit einberechnet konnten die Badenerinnen somit das vierte Derby in dieser Saison für sich entscheiden.

Durch die beiden Finalsiege und den daraus resultierenden sechs Punkten, steht der VBC Kanti Baden als Direktaufsteiger in die Nationalliga B fest. Doch auch der BTV Aarau geht nicht ganz leer aus und könnte sich über die Barrage ebenfalls noch den schon seit Anfang der Saison angestrebten Aufstieg sichern.

Für die Spielerinnen, aber auch die Region wäre ein Aufstieg beider Vereine eine grosse Chance und eine runde Sache – nicht nur, weil den Zuschauern so das emotionsgeladene Lokalderby erhalten bleibt.

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