Volleyball
Der TV Schönenwerd muss zum Zitterspiel

In der Nationalliga A kommt es am Samstag zwischen Lausanne und Schönenwerd zum Showdown um den zweiten Finalplatz. Während Schönenwerd Lugano unterliegt, gewinnt Lausanne in Chênois.

Drucken
Teilen
Schönenwerd (in Schwarz) ist Lugano nicht gewachsen.

Schönenwerd (in Schwarz) ist Lugano nicht gewachsen.

HR Aeschbacher

Im ersten Satz lag der TVS mit 2:7 im Hintertreffen, konnte diesen Rückstand noch wettmachen und führte zwischenzeitlich mit 13:12. Dank einer starken Service-Serie des Kanadiers Simac zog Lugano in der Folge auf 17:13 davon. Schönenwerd kam nicht mehr zurück in den Satz und am Ende war es wiederum Simac, der seinem Team mit einem Service-Winner den ersten Durchgang sicherte.

Auch im weiteren Verlauf blieben die Tessiner klar spielbestimmend. Mit 16:25 verloren die Schönenwerder den zweiten Satz und das gleiche Verdikt erwartete sie im dritten. Und dies, obwohl die Gastgeber mit einem Vorsprung von zwei Punkten ins erste Technische Time-out gingen.

Der Finne Lehtonen durch die Mitte, Bandero über die Aussenbahn und Simac durchs Zentrum drehten den Spielstand aber gleich wieder (8:9). Was noch fehlte, war Bruschweilers grosser Auftritt. Mit ihm am Aufschlag markierten die Gäste zehn Punkte in Folge: ein Ass, zwei Service-Winner, zwei Punkte von Bandero, einer vom mittlerweile eingewechselten Italiener Mariano und vier Schönenwerder Fehler.

Der TVS hatte nichts mehr entgegenzusetzen, weder in der Verteidigung noch im Angriff, dem es immer mehr an der Durchschlagskraft fehlte. Nach exakt einer Stunde Spielzeit beendete Bruschweiler mit seinem 14. Punkt die einseitige Partie. Bester Skorer des Spiels war Bandero. Insgesamt 23 Zähler konnte der MVP der letzten Saison auf sein Konto verbuchen.

Lausanne bekundete derweil keine Probleme im Romandie-Derby auswärts, auch weil die Genfer wegen ihres Verletzungs-Pechs nur mit sieben einsatzfähigen Spielern auf dem Matchblatt antreten konnten. Das geschwächte Heimteam leistete im zweiten Satz den grössten Widerstand, konnte die Dreisatz-Niederlage aber nicht verhindern.

Im Showdown hat Lausanne Heimvorteil, doch Schönenwerd reichen aufgrund von zwei Punkten Vorsprung in der Tabelle zwei Satzgewinne, um sich durchzusetzen.

Aktuelle Nachrichten